Ja, ich meine mit 9cl Rum und das kommt richtig gut. Aber Du weißt ja, daß ich mich oft nicht ganz streng an Rezepte halte, siehst Du ja schon an meinen Variationen.
Nach meinem Geschmack verträgt sich der Pussers nicht mit einem Agricole, weil er selbst schon zu komplex ist. Wenn Du mischen willst, nimm einen leichten goldenen dazu.
Okay, dann werde ich die Trader Vic-Variante mal testen. Vielleicht reduziere ich die Gesamtmenge etwas, aber wenn du sagst, dass das funktioniert, vertraue ich dir da.
Ich probiere übrigens fast jede neue Spirituose pur und als Sour (2 Varianten 531 und 432). In der Regel aber nur in der halben Menge.
Den Pussers 75% habe ich inzwischen im Planters Punch (p.k-Variante) im 50/50-Verhältnis mit dem Flor de Cana Extra Dry vermixt. War schon ziemlich gut, aber ich denke, da ist noch eine Erhöhung der Menge drin. Ich drehe mal an der Schraube 
Der Plantation 69% ist heute in meiner Bar gelandet und wird dann demnächst Orange Curacao, Orgeat, Zuckersirup und Limettensaft kennenlernen 
Also, der Plantation OP hat sich ganz ausgezeichnet im MT gemacht. Die 69% sorgen natürlich für ordentlich Feuer, zusammen mit meinen Standard-Zutaten Cartron Orange Curacao und Giffard Orgeat ist der Cocktail aber dennoch gut trinkbar. Man hat vollen Rum-Geschmack im Mund, der von den anderen Zutaten gut gerahmt wird. Vor allem dunkle Früchte, Karamell und Würzigkeit sind spürbar, der Guyana-Rum dominiert den Blend. Ich hätte mir vielleicht noch ein wenig mehr Ester-Noten gewünscht. Alles in Allem muss er sich aber nicht hinter der Kombi LH 151 + A12 verstecken.

Oh je, das trägt aber nicht gerade zur Entlastung des Alkoholbetrags bei
Ja, mach ich
Nun ja, Deiner Fantasie, wie Du die Alkoholmenge reduzieren kannst, sind ja keine Grenzen gesetzt. Wenn es zu heftig ist, würde ich einfach eine geringere Gesamtmenge an Rum ansetzen. 1cl weniger und Du bist schon wieder im grünen Bereich. Probier einfach aus, wieviel Reduktion ohne Gescmacksverlust möglich ist. Das ist ja bei jedem individudel.
Eigentlich liegt es nicht an der Heftigkeit, sondern eher an der Schwierigkeit einen Abend zu finden, an dem ich (umgerechnet) rund 15cl Sprit zu mir nehmen kann
Und ein zweiter Drink ist dann ja auch nicht mehr drin.
Ich werde die Kombie sicherlich testen, wenn ich die Gelegenheit dazu finde. Kann mir auch vorstellen, dass die Fruchtladung des W & N mit der intensiven Würzigkeit des Pussers OP sehr gut harmoniert.
Sehr viel besser als mit dem FdCeD , definitiv!
Da jetzt der Holey Dollar gold 57,2‰ zur meinem Barbestand gehört wollte ich mal fragen ich welchen Cocktails man ihn so mal verkosten könnte?
Zombie (der Puerto Rico Part), Lumumba, Eastern Sour (ja ich weiß, da gehört ein Whiskey rein, aber ich finde der HDG paßt hier ganz gut).
Danke für die schnelle Antwort
Der Zombie klingt interessant.Den habe ich bis jetzt immer mit mit der guten Kombi A12 und LH 151 gemacht und als weissen den Appleton white.
Werde ich auf jeden Fall mal testen.Welche Version würdest du empfehlen?
Beim Zombie solltest du auf jeden Fall die Version von Don the Beachcomber nehmen. Entweder die Variante aus der DB oder (noch besser) das Original von 1934, das ich im Rum Rezepte-Thread gepostet habe. Beim letzterem würde ich den Holey Dollar allerdings an Stelle des Jamaicaners einsetzen, da die Gesamtalkoholmenge sonst irgendwann zu heftig wird (was sie ohnehin schon ist).
Mir gefällt er auch sehr gut im Mai Tai, sowohl als Solist als auch in Kombination mit dem Duquesne (oder einem anderen Martinique Ambre Rum). Auch im Planters Punch hat er zusammen mit dem Saint James Blanc überzeugt. Grundsätzlich kannst du ihn immer zum Einsatz bringen, wenn in einem Rezept nach Jamaica Rum gefragt ist.
Grundsätzlich kann ich Deine Einschätzung verstehen Fabiene. Es ist ein Potstill, wie die Jamaicaner auch. Aber ich bin der MEinung, er bietet nicht die notwendige Komplexität, um ihn zum Beispiel mit einem A12 aufwiegen zu können. Wenn als Jamaica-Ersatz, dann nur, wenn an dieser Stelle der V/X gefordert war. Sonst würde ich davon Abstand nehmen.
Ich gebe dir darin recht, dass der Appleton 12 mehr Komplexität und mehr Holz in die Waagschale wirft. Beim Holey Dollar kommen dafür wunderbar intensive Trockenfrüchte zur Geltung und er hat natürlich auch einen 14% Vorsprung, was den Alkoholgehalt betrifft. Letzteres ist für mich auch der Grund, warum ich ihn inzwischen in so manchem Cocktail dem Appleton 12 vorziehe. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass man beide in einem Drink unterbringen kann. Im Zombie werde ich das demnächst mal ausprobieren, die Kombination hat ja dann auch nur geringfügig mehr % als Robinson Cask Smooth / Flor de Cana 7.
Müßte man probieren. Ich hoffe Du wirst berichten.
Ich sehe den Alkoholgehalt nicht so streng. Wenn es schmeckt ist jedes Mittel Recht. Oft ist es leider so, das die höherprozentigen intensiver und meistens auch besser schmecken. Aber es ist ja simpel auszurechnen, das man dann eben einfach weniger trinkt, um nicht abzugleiten.
Ich habe im Edeka auch den Black Tears und den Kraken Spiced Rum gesehen.Sind diese beiden auch zu gebrauchen?
Ich habe sowas von überhaupt keine Ahnung, was die beiden von Dir genannten Kandidaten betrifft, das kannst Du Dir nicht vorstellen. Ich kann also nichts dazu sagen.
Nein, auch keine Ahnung. Gesehen habe ich die ebenfalls. Nur wenn Stefan die Beiden nicht kennt, würde ich die Finger davon lassen. 