Whisky ist mit Abstand meine Lieblings-Spirituose! Redbreast kann ich durchaus empfehlen, aber wenn dein Freund eher der Whisky-Cola-Freund ist dann bin ich mir ziemlich unsicher ob du ihm mit einem Whisky tatsächlich eine Freude machen wirst.
Ohne jetzt Vorurteile hegen zu wollen, aber wer Whisky-Cola trinkt, der macht das doch weil ihm der Whisky sonst nicht schmeckt und weil die Cola alleine keine Prozente hat.
Von daher würde ich - wenn es ein Whisky sein soll - einen sanften Allrounder empfehlen. Glenfiddich 12 sollte bspw. passen, den bekommst du sogar auch ziemlich einfach im gut sortierten Supermarkt.
Ansonsten denk doch mal drüber nach, ob du deinem Freund nicht einen Whisky-Likör schenkst, z.B. den Jack Daniels Tennessee Honey, der sieht erstens schick aus (macht sich also gut als Geschenk!) und zweites habe ich damit selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man damit ganz hervorragend den typischen Whisky-Cola-Trinker-Kumpel auch mal überzeugen kann etwas pur zu trinken. Schmeckt aufgrund des Honigs nämlich süß, aber süßer als Cola nun auch wieder nicht.
Kann man aber natürlich auch vermixen, vll. nicht unbedingt mit Cola aber z.B. in Cocktails.
Einsteigern empfehle ich immer Jameson oder Tullamore Dew.
Preiswert, durchaus pur zu trinken und relativ mild.
Und wenn dann doch Cola draufkommt, ist es kein herber Verlust.
Jameson lässt sich zB sehr gut mit Cranberrysaft mischen, da schmeckt
man den Whisky noch sehr schön raus. 
Hallo,
mein Gedanke war es ihm mal etwas feineres zu schenken, was er damit macht ist ja seine Sache.
Allerdings werde ich mal versuchen doch etwas mehr über seinen Geschmack rauszufinden um da spezieller gucken zu können.
Vielen Dank für eure Tips
lg
David
Du kannst beim Glenlivet und Glenfiddich natürlich auch eine Stufe höher gehen und den 15-jährigen nehmen. Die sollte man dann aber auf jeden Fall pur genießen, sonst wäre es schade drum.
Man muss es ja auch so sehen. Wenn du ihm nur "Durchschnitt" den er schon kennt schenkst (was bei dem 12er Glenfiddich anzunehmen ist) dann wird er sicher auch danach kein passionierter Whiskey Trinker. Für am geeignetsten würde ich etwas halten, was ihn völlig verblüfft. Und zwar nicht nur der Qualität wegen, sondern auch vom Geschmack her. Es ist nämlich so, dass Leute die sich nicht so mit der Materie auskennen meinen, dass man zwischen den einzelnen Produkten als "Laie" sowieso keinen Unterschied schmeckt bla bla bl. Wenn er erstmal merkt, dass die Welt des Whisky(e)y viel größer ist, als er denkt, ist auf jedenfalls ein Großer Schritt getan um Interesse und Experimentierfreude zu wecken.
Dafür würde ich auch Bourbon nicht zwangsläufig ausschließen. Du weist, dass er gerne Whiskey Cola trinkt (was normal mit Bourbon gemixt wird btw) und ich für meinen Fall kann sagen, dass ich selber Bourbon nur für den Julep hatte. Bis ich dann irgendwann Interesse am Wild Turkey Rare Breed hatte und ihn einfach mal probiert hatte. Der Effekt davon. Neben mir wurden noch 3 weitere bekannte plötzlich Bourbon "Liebhaber". Ich will damit nicht sagen dass es der sein soll aber ich kenne mich mit Whiskey nicht wahnsinnig gut aus. Da sollten dir dann schon die Profis auf dem Gebiet helfen.
Ich wollte nur einen Denkanstoß geben.
Cheers 
Edit: Wo wir grad beim Thema sind. Ich hab schon seit ner Weile de Aberfeldy im Blickfeld und wollte mal in die Runde fragen ob den von euch vielleicht jemand kennt. Klingt nämlich ansprechend 
Hatte heute das erste Mal den Aberlour 12 im Glas, ein Whisky, den ich auch durchaus einem Einsteiger empfehlen würde. Er besitzt die typische Fruchtigkeit eines Speyside, hat eine angenehme Vanillenote und einen spürbaren, aber nicht zu starken Sherryeinfluss. Für sein Alter finde ich ihn recht komplex, dabei ist er sehr angenehm zu trinken, der Alkoholgehalt liegt bei 40%. Kostenpunkt sind 30-35 Euro und damit wäre er auch für Dave eine Option. Ich könnte mir vorstellen, dass der bei jemandem mit sehr wenig Whiskyerfahrung durchaus die "Verblüffung" auslösen könnte, von der StylaZz gesprochen hat.
Hallo,
Kurze Frage ich habe im Einsteiger Thread gelesen das bei Bourbon Whiskey der Jim Beam Black empfohlen wird für den anfang aber kann ich für den anfang auch den normalen Jim Beam benutzen? Oder ist der nicht ganz so toll? Und ja ich weiß es gibt andere und bessere 
Gruß
Schuettelzwerg
Hallo Schüttelzwerg,
nehmen kannst Du alles was Du möchtest.
Die Empfehlungen aus dem Einsteigerthread sind gut gemeinte Ratschläge der Cocktailscout - Gemeinde um dem Anfänger/Fortgeschrittenen Hilfestellungen zu geben.
Wenn Du mich Fragst, würde ich der Empfehlung folgen.

Hey,
Ich wollte mir ja auch den jim beam black holen aber dann habe ich gesehen das montag beim Kaufland die 1,5 liter Flasche Jim Beam in der Werbung ist für 18,99€ da dachte ich mir für den preis kannste den mal testen 

Der normale Jim Beam ist in meinen Augen nicht zu gebrauchen und fällt im Vergleich zum Black deutlich ab. Falls vorrätig, würde ich dir zum Rye als zweiter Flasche raten, der kostet etwa 15 Euro. Mit den beiden bist du dann für den Einstieg gut ausgerüstest und kannst in einigen Drinks experimentieren.
Ich werde mal schauen, so schlecht kann er ja auch nicht sein
vielleicht liegt es daran das man schon zu verwöhnt ist 

vielleicht hole ich mir ja doch den black mal sehen. 
Mir sagt der weiße JB eigentlich so überhaupt gar nicht zu. Ich mochte ihn aber auch früher schon mit geringeren Ansprüchen nicht. Ich habe lange den Black verwendet, mittlerweile aber fast nur noch den Devils Cut. Der hat einfach ein super P/L-Verhältnis und generiert damit einen leckeren und zudem noch günstigen Whiskey Sour.
Den Devils cut könnte ich auch mal testen 
Na dann probier doch die beiden mal im direkten Vergleich miteinander. Allerdings besteht dann durchaus die Gefahr, daß Du im Anschluß an den Vergleichstest nicht mehr so recht weist, wo Du mit dem weißen hinsollst. 
Also wenn ich beide kaufe bekomme ich die scheidung von meiner Frau 
Ja, ja, das leidige Los eines Hobbybarkeepers. 
Da bin ich ja froh, dass ich nicht verheiratet bin.
So sind Frauen
aber was will MANN machen? Er kauft sich die sachen einfach 


Du nusst deiner Frau nur öfters mal einen leckeren Cocktail zubereiten. 
Würde ich ja gerne aber geht nicht da wir vor 3,5 monaten Eltern geworden sind und sie noch stillt darf sie kein Alkohol trinken