Eiswürfel und Zitronenschale in einen Tumbler geben, mit 2 Teilen gutem schottischen Whisky und einem Teil Maraschino auffüllen.
Dieses ist ein Rezept von Luxardo. Ich fand es nicht zuletzt wegen der Einfachheit interessant. Die im Rezept angegebenen Mengen stehen nur als Beispiel.
Gestern Abend mal wieder im Glas gehabt, mit Strathisla 12 und 2 Dashes Orange Bitters anstatt der Zitronenzeste. Hat sich sehr gut gemacht, floral, fruchtig und etwas würzig. Ich denke, bei dem Drink gehen wirklich recht unterschiedliche Malts, sie sollten nur eine gewisse Ausdrucksstärke besitzen.
Danke dir für die Tipps. Jetzt, wo es abends wieder länger hell ist, wird es mit dem Tageslicht wohl auch mal klappen.
Versuche mal am Wochenende bei Tageslicht zu fotografieren und den Blitz ausschalten. Lass das Licht von einer Seite kommen. Idealerweise die gegenüberliegende Seite mit etwas Weißem aufhellen. Ja und auf neutralem Unter- bzw. Hintergrund achten.
Leider nicht. Ich muss aber auch noch an meiner Photographie-Technik arbeiten, hätte wahrscheinlich eine Decke oder so was auf den Tisch legen sollen;-)
Schön, daß er dir jetzt schon gefällt. Der Drink steht und fällt mit dem passenden Whisky, denke ich. Nicht zuletzt finde ich oft solche Getränke so ideal, weil sie schön einfach sind. Sie sind ganz schnell mal zubereitet.
Rialto-Brücke, selbst gemalt?
Heute Abend habe ich ihn mir dann ins Glas gerührt und ich muss sagen: Ein toller Drink! Mit dem Ardbeg Ten ist er auch nicht zu süß, der Maraschino fügt sich gut ein. Das einzige, was ich noch nicht hunderprozentig optimal finde, ist die Rauchnote des Islay-Whiskeys. Vielleiccht ist mit einem Talisker tatsächlich noch eine Steigerung möglich.
Spielt sicher auch eine Rolle, was man davor getrunken/gegessen hat. Nach einem schweren Essen kommt der vermutlich am besten. Und nach fünf Mai Tai schmeckt er auch mit Asbach:-o
Möglich ist auch, daß ich vielleicht eine kleine Geschmacksverirrung hatte. ;-)
Den Oban hätte ich auch da, dann werde ich den aber schon mal nicht nehmen;-)
Vielleicht verträgt sich der anfänglich leicht süßliche Oban nicht mit dem Luxardo...
Ich hab den Oban 14 y.o. und Luxardo verwendet.
Der Ardbeg ist mMn schon nicht der schlechteste Whisky hierfür. Bei mir waren es entweder der Talisker, oder der Ardmore, oder sogar meine Spezialabfüllung, kann mich aber beim besten Willen nicht mehr erinnern.
Okay, danke. Dann werde ich ihn die Tage mal mit dem Ardbeg Ten probieren.
Genau, einen rauchig, torfigen Whisky. Bei mir hatten beide Bestandteile ein gutes Zusammenspiel.
Meinst du mit kräftig einen rauchigen? Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie das Rezept schmeckt, finde es auf jeden Fall spannend. Könnte aber auch sein, dass der Maraschino zu dominant wird.
Schade olli91, wie gesagt, ich hatte den Luxardo Maraschino, welchen Whisky ich hatte ist mir entfallen, mir hat er damals sehr gut geschmeckt.
Es war in jedem Fall ein kräftiger Single Malt.
Maraschino schätze ich in kleinsten Mengen, weil er meist dann das Tüpfelchen auf dem i ist. Diese Mischung mag mir leider nicht so recht gefallen, der Whisky geht zu sehr unter und der Maraschino ist viel zu stark, das wirkt dann immer schnell seifig-parfümiert. :-/
Von der Beschreibung her würde ich sogar meinen, dass man den ganz gut ohne Eis im Schwenker servieren könnte. Muss ich mal bei Gelegenheit ausprobieren.
Na wenn du das so empfiehlst muss ich das als Whiskyliebhaber auch mal ausprobieren wenn ich wieder Zitronen im Haus hab!
Überraschung ist kein Ausdruck für diesen sehr guten, vielschichtigen Geschmack. Bisher wagte ich kaum guten Whisky mit etwas anderem zu vermischen und dann noch mit Eis zu kühlen. Hier ist, so muß ich sagen, der Balanceakt gelungen. Sowohl der Whisky alsauch der Maraschino fanden in diesem Drink ihre Daseinsberechtigung.
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Nicht meine bevorzugte Whiskey-Variante, aber durchaus akzeptabel. Vorallem die Zitronenzeste kommt schön zur Geltung. Ich werde noch an den Spirituosensorten und deren Mischungsverhältnis experimentieren - aber mit viel Geduld, denn der Drink ist kein Leichtgewicht.