Den (möglichst eisgekühlten) Wodka mit dem Vermouth und ein wenig Eis in einem Mixglas verrühren. Dies in ein Cocktailglas geben und - falls vorhanden - eine Olive hineingeben.
Ein Kommentar zum Thema "zusätzlicher Sauerstoff im Getränk zum besseren Radikaleabbau":
Das ist einfach Unsinn. Genauso unsinnig wie Mineralwasser mit Sauerstoff anzureichern.
Grundsätzliches Problem: Menschen nehmen gemeinhin Sauerstoff mit der Lunge auf, nicht mit dem Magen. Gase im Magen -> Bäuerchen :-)
Selbst wenn kleine Mengen Sauerstoff tatsächlich über den Magen aufgenommen werden können: einmal tief Luft holen bringt entschieden mehr.
@DryDry: Ganz genau. Ich hab mich auch schon gefragt, warum einer der berühmtesten Cocktails hier nicht erscheint.
Zum Martini noch ein paar Anmerkungen:
Wichtig ist natürlich der Gin - früher war der Bombay Sapphire absolut erste Wahl. Ist immer noch ziemlich gut, aber seit es ihn nur noch mit 40% (statt 47%) gibt... naja. Bei Manufactum gibts den Plymouth Navy Strengh, den find ich klasse.
Vermouth: nur Noilly Prat, klar.
Mischungsverhältnis: ich bevorzuge 7:1
Was ich auch wichtig finde - das alle Gläser, Zutaten und Werkzeuge möglichst kühl sind, und das Eis so kalt und hart wie möglich. Und natürlich, gerührt, niemals geschüttelt ;-)
So, und hier kommen wir der Sache nämlich schon näher! Nämlich dem Martini. Den erhält man nämlich, wenn man:
5-6cl Gin
1cl Vermouth Dry (am besten natürlich Noilly Prat)
auf Eis zusammenrührt und zwar NUR rührt, da sonst ein unschöner Schaumschleier den Drink verunstaltet.
Dann kann man noch ein, zwei Oliven drin versenken.
So trinkt man einen Martini!
Doch leider ist dieses Rezept auf dieser Seite nicht zu finden...
Hier das original Rezept für einen Vodka Martini. Beschrieben in Ian Flemings ersten Bond-Roman "Casino Royale":
"Ein trockener Martini - in einem tiefen Champagner-Kelch.
Dazu 3 Maß Gordon's,
1 Maß Wodka,
1/2 maß Kina Lillet.
Schütteln, bis es eiskalt ist, dann mit einem großen schmalen Stück
Limonenschale servieren".
Das Ganze schmeckt noch besser, wenn man einen Wodka aus Getreide und keinen aus Kartoffeln gebrannten nimmt.
Soviel zu Flemings Originalrezept.
Ja, das macht nen Unterschied ;-)
Beim angebenen Rezept wird im Prinzip ein gewöhnlicher "Martini" (Handelsmarke) mit Vodka etwas "abgetrocknet" - hat aber mE nichts mit Martini zu tun. Bei meinem Rezept wird 1 Teil Noilly Prat mit 7 Teilen Vodka gerührt. Mit der klassischen Olive ein echt starker Drink. Salute!
Ja was denn jetzt?
1cl Wodka und 5cl Martini
oder
7 Wodka zu 1 Martini...
Macht ja irgendwie doch nen unterschied ?!
Warum geschüttelt und nicht gerührt ?
Das schütteln des Martinis bringt zusätzlich Sauerstoff ins Glas und damit auch in den Körper, wo er bei der Beseitigung der so genannten Radikalen hilft. Diese ungesättigten Moleküle schwächen das Immunsystem und gelten als Ursache vorzeitigen Alterns.
Allerdings sieht er geschüttelt schlichtweg unmöglich aus. Besser, einen ordentlichen Vermouth verwenden (es kommt eigentlich nur Noilly Prat) in Frage, und selbstredend einen ordentlichen Vodka.
Sehr wichtig auch, daß Glas, Zutaten und Rührbecher sehr gut gekühlt sind. Zum Mischungsverhältnis: ich bevorzuge 7:1. Also 7 Teile Vodka und ein Teil Vermouth.
Die Tatsache, dass James Bond seinen Vodka Martini immer geschüttelt haben will, hat nicht nur damit zu tun, dass er den Spruch so unglaublich lässig sagen kann, sondern auch damit, dass beim schütteln der Martini erst bestimmte Aromastoffe freisetzt. Genaues kann ich auch nich sagen, aber zur Sicherheit: Immer schön schütteln, schad ja nix! :-)
Das ist Humbug. Ein echter Vodka-Martini besteht aus 3/4 Vodka (und zwar keine billige Scheisse) und 1/4 Noilly Prat (oder einem anderen Vermuth vpn anständiger Qualität).
...geschüttelt, nicht gerührt! *lol*
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Geschüttelt, nicht gerührt, da durch das schütteln das Eis zerbricht und so eine, im Verhältnis größere, Bruch(eis)fläche ensteht.
Dies wiederum läßt den Drink stärker abkühlen...