...Wirste noch'n bisken auf unsern Flaschengeist warten müssen. Ich glaub, der hatte sich bis zu diesem WE verabschiedet ... Aber ich kann mir schon denken, wie sein Kommentar ausfallen würde ...
Unser Dschini hat uns ja GSD schon öfter mit Empfehlungen versorgt, so das wir ja zumindest schon mal die Ausrichtung kennen.
Auf *BITTERS BLOG* wurde kürzlich auf ein Gin Tasting von Simon Difford (u.a. Herausgeber der sog. *Diffordsguide to Cocktails* Reihe) verwiesen, mit der umfangreichen und sehr ausführlichen Beschreibung von 80(!) Gin-Sorten. Er bewertet übrigens auch nach dem 5-Punkte-System. Kuckt Ihr [hier](http://digital.diffordsguide.com/1/Home/732219BF-AD1B-467A-AE50-FA4DC16435D7.html).
Hab's bisher nur überflogen, doch interessanterweise festgestellt, dass offenbar - back to the roots - die unbekannteren 'Hype' Marken (wie z.B. Boudier Saffron French Gin) oftmals schlechter wegkommen, als so bodenständige Produkte wie Beefeater, Tanqueray, Bombay Sapphire, Gordon's und sogar Finsbury.
Na bitte, sag ich doch, CS-User haben's schon immer gewußt ...
LG,
Hi Ute,
die Verwendungsmöglichkeiten für den Saffron sind natürlich begrenzt; aber in einigen Drinks einfach unersetzlich. Ebenso der Hendricks. Ein Hendricks Tonic ist, richtig zubereitet, ein Drink allererster Güte! Letzte Woche hat sich Bettina bei dem Gedanken daran noch geschüttelt; inzwischen liebt sie ihn.
Ansonsten hat bei mir der Tanqueray 10 die Rolle des Standardgins übernommen; insbesondere in einem Dry Martini mit süßem Vermouth und ordentlichem Orange Bitter (unbedingt Regan´s!).
Würde es Dich wundern, wenn ich sage ich bin jetzt nicht wirklich übergerascht?
Nööö - ga nich Ich bin sowieso auch immer eher skeptisch, wenn ich in Rezepten bei der Angabe der Marken einzelner Zutaten Kandidaten finde wie ***ich-bin-sooo-unbekannt-mich-kennen-nur-eingeweihte-und-et-is-
ja-auch-sooo-gut*** ... Ich denke, Du verstehst, worauf ich hinaus will ... Sicherlich gibbet immer mal lecker Dröppkes, die nich ganz sooo einfach und auch nich überall zu haben sind. Aber ansonsten ... tztztz
Nur mal so als Hinweis:
stell dir mal vor das beste in Deutschland erhaeltliche Auto waere
ein Fiat Tipo und anderes aus der Golfklasse,
natuerlich ist der Fiat Tipo kein schlechtes Fahrzeug,
aber im internationalen Vergleich wuerde er bestimmt nicht unter die Top Ten kommen.
Ute komm vorbei und ich praesentiere dir mindestens 20 Spirituosen die es so nicht in Deutschland gibt und du willst bestimmt 15 davon haben.
Deutschland ist Spirituosenmaessig einfach 3.Welt und das zu aendern wird auch noch lange dauern.
Der Hendricks hat bei Difford gut abgeschlossen und ist auch ein Neuling! Miller Strenght gibt es zum Beispiel gar nicht hier!
Der Booths Gin hat volle Punktzahl erreicht und es gibt ihn auch nicht oder nur sehr selten in Deutschland.
Im Tasteforum Gin in der neuen Mixology hat der Saffron Gin direkt hinter dem Tanqueray Ten abgeschlossen, in deren Top 5 war auch der Whitley Neill zum Beispiel.
Ein Tasting ist nie ausschlaggegebend,
aber man sollte offen den Neuerungen gegenueber sein.
Hi triobar - wir haben gar kein Auto, insofern is Dein Vergleich für mich nich interessant ...
Allerdings: ohne Frage könntest Du mir in Deiner Bar zahlreiche, nich in Deutschland erhältliche Spirits präsentieren, von denen ich - auch ohne Frage - nach Verkostung etliche UNBEDINGT haben wollte ... Aber als Hobbymixerin isset für mich von weitaus größerem Interesse, mit dem hier vorhandenen Warenangebot (Einzelhandel und/oder online) klarzukommen und mir daraus die höchst mögliche Qualität für meinen Hausbar-Bestand zuzulegen. Es macht für mich innerhalb meines Hobbys Cocktailmixen nich so wirklich viel Sinn, über attraktive und exclusive (meist auch SEHR teuere) Spirits zu lamentieren, die erstens für mich preislich inakzeptabel, weil zu teuer sind und/oder die zweitens ohnehin in Deutschland so gut wie nich zu kaufen sind. Im Internet (z.B. auch über Bitters Blog) informiere ich mich zwar einigermaßen regelmässig über hochwertige und mir unbekannte Spirits. Für meinen eigenen Hausbedarf will ich da aber auffem Teppich bleiben - ich hab ja nich vor, eine eigene Bar aufzumachen und als Profi-Barmaid zu arbeiten ... Was machbar und bezahlbar ist, wird angeschafft und es lohnt in jedem Fall öfter mal eine ein wenig höher ausfallende Ausgabe. Aber bitte alles im Rahmen ... Dann komm ich lieber mal zu Dir in die Bar und lass mich da mit den entsprechenden Kreationen verwöhnen und von geschmacklichen Neueindrücken überraschen ...
Das finde ich vorbildlich, so teuer ist Wasser wirklich nicht, als dass man da knausern müsste, es sei denn die Cocktails wären so schlecht, dass das Wasser besser schmeckt, leider ist das aber selten, dass man Wasser umsonst bekommt.
Gestern kam der G Vine Gin an; und ich mußte den natürlich gleich probieren. Sehr angenehmer, intensiver und trotzdem milder Gin-Geschmack mit den Nuancen von Trauben und Weinblättern; vergleichseise süß. Unbedingt empfehlenswert im Gin-Tonic.
schraeg...
aber Geschmack ist halt immer anders...
einhellige Meinung von mir und meinen Gaesten
als Tonic geht der G-Vine gar nicht.
Als Gimlet wiederum wunderbar
Das ist wirklich interessant. Bettina mag ja Gin-Tonic im allgemeinen nicht (außer Hendrick´s Tonic), aber vom G Vine Tonic war sie sofort begeistert. Ich werde am WE mal einen Martini testen.