Mein Whiskygeschmack deckt sich mit c0cks... mit Ausnahme des nicht erwähnten Port Ellen. Aber von dem sind Abfüllungen rar geworden...
Nur bei der Zugabe von Eis kann ich nicht zustimmen - das beeinträchtigt m.E. den Geschmack. Ich gebe 2 Eiswürfel in eine kleine Karaffe und etwas Wasser darüber. Mit dem gekühlten Wasser wird´s prima - insbesondere bei cask strength Abfüllungen.
Kunststück -- die Port-Ellen-Destillerie hat ihren Brennbetrieb bereits vor 25 Jahren eingestellt. Nur die Mälzerei ist noch in Betrieb und produziert Gerstenmalz für andere Islay-Brennereien. Daher ist Port-Ellen-Whisky heute so rar. Eine Flasche zu 0,7 l kostet 150 bis 300 Euro (Spezialitäten noch weit mehr). An so etwas will ich mich gar nicht erst gewöhnen ... egal, wie gut der Stoff sein mag.
Das habe ich früher auch immer gedacht, doch es ist nicht immer so. Speziell bei sehr aromaintensiven Single Malts (wie denen von Islay) kann Eis Aromen zum Vorschein bringen, die mit Wasser verborgen bleiben. Es lohnt sich, jeden Whisky auch einmal mit Eis zu probieren. Ich stimme allerdings zu, daß meistens Wasser besser ist. Aber eben nicht immer. Und in manchen Fällen ist's auch gar keine Frage von besser oder schlechter, sondern nur anders.
Natürlich muß man gutes Eis nehmen, bereitet aus demselben Wasser, welches man auch sonst verwenden würde.
c0ck
OK, dann werde ich das nochmal probieren. Läßt Du Dir schottisches Quellwasser kommen? Falls ja, wäre eine Bezugsquelle super!
Was den Port Ellen angeht: klar, die Preise sind hoch. Aber ich trinke - im Vergleich zu früher - inzwischen so selten Single Malts, daß ich mir hin und wieder einen leiste. Bei The Whisky Store gibt es eine 5er Kollektion Islay mit einem Fläschchen Port Ellen (je 0,2 ltr.) für ca. 120 Euro. Was für den Weihnachtswunschzettel 
Nein. Das halte ich für albernes Getue. Unser Leitungswasser hier ist sehr gut, nur wenig Kalk und praktisch gar kein Chlor. Das lasse ich zusätzlich noch durch einen Brita-Wasserfilter laufen. Dann ist es perfekt für schottischen Whisky und japanischen Tee.
c0ck
À propos Gerstenmalz ... hat sich schon einmal jemand überlegt, daß Whisky eigentlich nichts anderes ist als Bierbrand?
Um Whisky zu brennen, muß man erst einmal Bier brauen -- im Prinzip wenigstens. Natürlich ohne Hopfen ... 
c0ck
Nein. Das halte ich für albernes Getue. Unser Leitungswasser hier ist sehr gut, nur wenig Kalk und praktisch gar kein Chlor. Das lasse ich zusätzlich noch durch einen Brita-Wasserfilter laufen. Dann ist es perfekt für schottischen Whisky und japanischen Tee.
c0ck
Naja, ich verwende für Eiswürfel zwar auch Leitungswasser, aber als Zusatz zu Whisky ziehe ich Evian vor. Gibt da schon Geschmacksunterschiede... warum dann mal nicht ein schottisches Quellwasser testen?
Mit dem Gedanke habe ich auch schon gespielt. Ich fand das dann aber doch etwas zu dekadent, wenn man mal überlegt welche Resourcen dafür verbraucht werden müssen. 
Mit ein wenig Fantasie könnte man das so sehen ja ...
. Übrigens: bei einer gute Brauerei hier in der Gegend gibt es tatsächlich Brände von deren Bier. Hatte sogar letztes Jahr auf einer Gastronomie Messe die Chance die zu verkosten, hab das allerdings (leider) nicht gemacht.
Zum Thema Wasser: ich nehm da am liebsten mein Leitungswasser, das ist perfekt
. Direkt vom Berg, also 100% natürlich und ohne Zusatzstoffe wie Chlor udg.
lg 
Das heißt, euer Leitungswasser ist offenbar nicht soo dolle. Da gibt's ja regional große Unterschiede. Dann wundert es auch nicht, daß du kein Eis im Whisky magst. Schütte einfach einmal etwas Evian in die Eiswürfelform ...
c0ck
Werde ich probieren... obwohl das Wasser hier eigentlich auch ganz ordentlich ist. Unsere Gemeinde hat eigene Quellen zur Wasserversorgung, und das im Pfälzer Wald. Aber irgendwas darin scheint mit Whisky nicht zu harmonieren...
(...)
(...) eher süße, fruchtige, karamellige Whiskies (...), primär die aus der Region Speyside. Hochland-Whiskies sind den Speyside-Whiskies tendenziell ähnlich, aber oft etwas trockener (weniger süß) und mehr mit blumigen oder nussigen, malzigen als süß-fruchtigen Noten.
Aufgrund von cOck's Beschreibung habe ich gestern spontan bei diesem Highland-Whisky hier zugegriffen
und hoffe auf ähnliche Geschmackseindrücke, wie oben beschrieben ... Gebe nach Verkostung Info.
War im hiesigen Getränkeladen zum Angebotspreis für UNTER 20,00 EUR zu haben. Gut, nich?!

Also der Preis ist auf jeden Fall sehr gut, wenn er dir jetzt auch noch gut schmeckt hast du ein nettes Schnäppchen ergattert
. Die Firma sagt mir leider gar nicht, wie alt ist denn der Gute?
Freu mich schon auf deine Testergebnisse dann, viel Spass beim verkosten
. Ich bin im Moment ja auch hauptsächlich mit meinem Highländer (Glenmorangie) "beschäftigt" UND zufrieden
. Als nächstes hab ich dann mal einen Speyside (Glenlivet, Glenfiddich oder Knockando voraussichtlich) oder nen Inselwhiskey (Scapa) in Planung. Sobald wieder Geld angespart wurde versteht sich ...
.
lg 
Habe GENAU denselben vor ein paar Monaten ebenfalls gekauft, hat damals glaub ich 16,99 gekostet oder so...
Das Alter beläuft sich auf 10Jahre, ist also schon recht ordentlich.
Haben ihn dann auch aufm Geburtstag noch verkostet, gleich als erstes...
Hat eigentlich ein sehr schönes Aroma, zumindest in der Preiskategorie, ich finde ihn sehr ausgewogen und sein Nachgeschmack ist lang&angenehm 
Bist du denn auch ein Whiskey Verehrer Spyce?
Wusste ich ja gar nicht, erzähl mal bisschen was du so kennst bzw magst
.
lg 
Das ist wirklich schlimm hier... jetzt ist meine Whiskybegeisterung wieder erwacht. Habe am WE die Islay Collection von The Whisky Store probiert (www.whisky24.de). Sagenhaft! Caol Ila 12+18J. gewohnt gut, rauchig, torfig; Lagavullin 12J, cask.- mir vollkommen neu; gleichfalls natürlich rauchig, aber komplexer; auch etwas fruchtig. Der 16er sehr würzig.
Aber der Hammer war der 28jährige Port Ellen (nicht wie angegeben der 25er) aus der 7., also vorletzten Abfüllung. Ich weiß gar nicht wie ich den beschreiben soll - sicher auch rauchig, aber gleichzeitig fast schon süß uns sehr mild. Dummerweise ist mir die ganze Flasche zu teuer... naja, die 0,2 ltr. reichen auch ne Weile; der ist unglaublich intensiv. Ich habe an 2cl sicher eine halbe Stunde rumgeschnüffelt, erst etwas pur genippt, dann mit einigen Tropfen Wasser, dann mit noch etwas mehr Wasser. Nur leicht kühlem Wasser übrigens; Kälte würde die herrlichen Aromen erschrecken...
War im hiesigen Getränkeladen zum Angebotspreis für UNTER 20,00 EUR zu haben. Gut, nich?!
Na ja. Die Whiskies der Marke Loch Lomond genießen unter Kennern leider keinen allzu guten Ruf. Sie werden oft als scharf, unausgewogen, wenig aromatisch und mit kurzem Abgang beschrieben. Obwohl dem (südlichen) Hochland zugerechnet, ähnelt sein Grundcharakter eher den benachbarten Tiefland-Whiskies. Das muß aber nicht für alle Whiskies dieser Marke so stimmen -- also erst probieren, dann urteilen. Ich selbst habe aber noch keinen probiert; ich gebe hier nur wieder, was ich anderswo gelesen habe.
Witzig ist übrigens, daß die Comic-Figur Kapitän Haddock, der whiskytrinkende, meist übellaunige und stets phantasievoll fluchende Seebär aus "Tim und Struppi", die Whiskymarke "Loch Lomond" bevorzugte ... und das, obwohl es eine Marke dieses Namens zu der Zeit der Entstehung der Tim-und-Struppi-Comics (30er bis 60er Jahre) noch gar nicht gab. Es war damals eine rein fiktive Marke, benannt nach dem größten Binnensee auf den britischen Inseln. Die Loch-Lomond-Destillerie ist erst später, im Jahre 1965, gegründet worden. Ob die Gründerväter der Destillerie die Tim-und-Struppi-Comics kannten, weiß ich nicht ... würde mich aber wundern, wenn nicht
c0ck
Ahoi Whisky-Freunde^^
Ich konnte mich ja bisher noch nicht so richtig mit Whiskeys anfreuden.
Nun haben die Eltern eines Kumpels aus ihrem Schottland-Urlaub einen 14-jährigen "Oban" mitgebracht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir davon mal ne Kostprobe genehmigen darf^^
Kennt den jemand? Wie schmeckt der, bzw. könnte er mir schmecken, wenn ich nen großen Bogen und Jim Beam und Johnny Walker Red mache, mir Irish Mist aber sehr gut schmeckt? (darauf beschränken sich meine bisherigen Whiskey-Erfahrungen
)
Oban gehört auch zu den klassischen Malts. (Classic Malt Editon)
Ist zum Einstieg ganz gut. Etwas rauchig, würzig und leicht salzig. Ein paar Tropfen Wasser gehören dazu.
Ich mag den Oban sehr gerne, allerdings trinke ich ihn immer pur ohne Wasser. 
Man sollte sich den Hinweis auf "die klassischen Malts" lieber verkneifen. Denn das ist nichts als eine Werbemaßnahme des Spirituosenkonzerns Diageo und bedeutet in Fachkreisen ganz genau gar nichts. Die ständige Erwähnung in Foren wie diesem wertet sie nur unnötig auf.
Diageo hat rund ein Dutzend (oder noch mehr) schottische Whiskybrennereien unter seiner Fuchtel und hat aus denen sechs ausgewählt, die den Marketing-Gag namens "Classic Malts" transportieren sollen. Da aber Diageo (noch) keine Campbeltown-Brennerei besitzt, haben sie ersatzweise kurzerhand das "Westliche Hochland" zur Whiskyregion von eigenen Gnaden erklärt, damit die traditionelle Zahl von sechs Regionen gewahrt bleibt.
Die sechs Diageo-Möchtegernklassiker sind folgende:
- Cragganmore (Speyside)
- Dalwhinnie (Hochland)
- Oban ("westl. Hochland" bzw. "Küste" )
- Glenkinchie (Tiefland)
- Talisker (Inseln)
- Lagavulin (Islay)
Wohlgemerkt -- das sind alles ehrwürdige und grundsätzlich durchaus als Klassiker zu bezeichnende Brennereien. Nur sind sie kein Deut klassischer als andere, ebenso ehrwürdige Brennereien, und ihre Auswahl als Repräsentanten der "Classic Malts Selection" stellt keinerlei fachliche Wertung dar. Es ist ein reines Marketing-Instrument des Diageo-Konzerns.
Was den Oban angeht -- zum Hochland gehörig und direkt an der rauhen Westküste gelegen, schlägt er auch geschmacklich die Brücke zwischen den milden, malzigen Hochland-Whiskies und den salzigen, maritimen Insel-Whiskies. Gut geeignet für Freunde des Hochland- oder Speyside-Stils, die sich vorsichtig an die Welt der Inseln oder von Islay "heranarbeiten" wollen. Alternativen zum Oban wären zum Beispiel Scapa (Inseln), Isle Of Jura (Inseln) oder Bunnahabhain (Islay).
c0ck