War jetzt zu einem 3-tägigem Kurzurlaub in Potsdam. In unserem Hotel, dem ASCOT- BRISTOL Potsdam, befindet sich das Restaurant Journal. Nicht nur die sehr leckeren Speisen, auch die kleine aber feine Cocktailkarte ist sehr empfehlenswert. Der Cuba Libre wird mit HC3A und frischen Limetten gemacht - wie es sich gehört. In der Bar stand zwar auch die Fledermaus wurde aber vom sehr freundlichen Keeper nur auf Wunsch benutzt. Der Mojito hat mir sehr gut geschmeckt. Er wurde allerdings nicht mit weissem Rum, sondern mit Cachaça und ohne Soda gemacht.
Insgesamt gab es ca. 15 klassische Cocktails und 7 oder 8 alkoholfreie. Die Mitarbeiter waren sehr nett und freundlich. Die Preise lagen zwischen 4 und 8 Euro.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels befindet sich das Mexicanische Restaurant und Cocktailbar. Die Keeper verstehen ihr Handwerk, mixen die über 30 verschiedenen Cocktails aus dem Handgelenk und haben eigentlich nur einen großen Fehler: Tequila gibt es nur mit Hut.
Aber zum Glück gab es ja genug Auswahl an sonstigen Cocktails Die Fledermaus wurde hier bei 3 oder 4 verschiedenen Drinks verwendet, da stand es dann aber auch ausdrücklich in der Karte. Ansonsten gab es Sirup von Giffard, Liköre von DeKuyper, Kahlua, Baileys, Malibu und Havana Club. Ausgesprochen nette und hilfsbereite Kellner sind sofort zur Stelle wenn man einen Wunsch hat. Ach ja, das Beste war die Happy Hour täglich 18.00 bis 24.00 Uhr - jeder Cocktail 3,90 Euro.
3,90¤ ist gut, aber Tequila-Drinks mit dem Hut-Gedöns ist für eine mexikanische Bar schon irgendwo arm.
Mojito m it Cachaca ist mehr als eigenartig. Es handelt sich beim Mojito eindeutig um einen cubanischen Drink. Cachaca, oder Rhum aus frischgereßtem Zuckerrohr wird aber IMHO auf Cuba nirgends hergestellt.
Das ist wohl wahr. Aber wenn p.k Cachaca, oder Rhum agricole zu den Verwandten der cubanischen Rum's zählt, kann man auch anderes Pseudo-Rum oder Zuckerrohrgebräu mit in die Artenliste aufnehmen. Für genießbar halte ich's allerdings nicht.