Naja, reiner Alk. gefriert bei minus 115, dh 40% Alk. bei minus 45. Die minus 20 in der Gefriertruhe sind da ja weit von weg.
Denke nicht, dass man das so einfach rechnen kann. Alkohol und Wasser werden ja nicht chemisch verändert, sodass sich der Gefrierpunkt deswegen verschiebt, sondern sie werden lediglich gemischt und die Moleküle binden sich durch den Einfluss der hydrophilen Hydroxyd-Gruppe des Alkohols reversibel aneinander. Dadurch kommt insgesamt eine Verschiebung des Gefrierpunkts zustande, die aber deutlich in Richtung des Wasser verschoben ist (was ja bekanntermaßen bereits bei 0°C gefriert).
Chemie/Physik ist schon ein wenig komplexer, als dass man sowas mit nem einfachen Dreisatz berechnen kann
Grüße,
Cypher
Ja, ist schon klar. Aber trotzdem sollte bei minus 20 der Vodka noch flüssig bleiben... interessanterweise ist er jetzt wieder vollständig flüssig, so daß ich vermute, daß die Gefriertruhe zwischendurch mal auf minus 25 oder so runterkühlte und dadurch das Wasser tatsächlich "ausfror". Geschmacklich war es jedenfalls sehr gut, was da noch flüssig war
Ich habe unlängst gelesen, daß ein solches Verhalten zur Frostfiltration genutzt wird. Allerdings glaube ich nicht, daß im Moskovskaja so viel Fuselstoffe enthalten sind, daß man es damit erklären könnte. Da kommt Deine Gefriertruhentheorie wohl schon eher hin.
Wahrscheinlich meint Flo wegen dem Geschmack. Wer vorher nur westliche Wodkas verkostet hat, ist bei einem Russen schon vom Geschmack überrascht. Obwohl der Parljiament ja eher ein milder ist.
Die schmecken sowieso am besten - vorzugsweise die Polen. Aber der Parljiament, da stimm ich SchueStef zu, ist ausgesprochen, ja geradezu "extrem" mild für'nen Russen ...