(...) Was dein Argument mit Autos etc. betrifft, klar stimmt das, aber darauf zu verzichten ist viel schwieriger zumal ohne Autos, Industrie usw. nichts mehr läuft in unserer technisierten Welt. (...) jetzt überleg mal wie weit du mit dem Auto jeden Tag fährst und wieviele Zigaretten du rauchst
Zu Deiner Information - obwohl ich es an anderer Stelle bereits schon mal erwähnt habe - wir haben kein Auto - und zwar bereits seit knapp 15 Jahren nicht mehr. Für mich zieht daher Dein Argument nicht "darauf zu verzichten ist viel schwieriger zumal ohne Autos, (...) nichts mehr läuft in unserer technisierten Welt". Denn ich hab's erlebt (selbst als unsere Kiddies noch sehr klein waren) und erlebe es noch, dass es problemlos OHNE Auto funktioniert ...
el_muerte schrieb:
(...) Darüber hinaus, sind die schädigenden Stoffe aus Zigaretten ungleich viel stärker giftig und schädlich.
... das halte ich für stark überzogen. Schlußendlich isset aber für mich so, dass ich eine überaus umsichtige Raucherin bin, die - immer schon - Rücksicht auf NR genommen hat und in deren Gegenwart nur nach Rückfrage bzw notfalls dann gar nicht geraucht hat. Und in der Öffentlichkeit rauche ich nur seltenst und WENN, dann so, dass andere nicht durch meinen Qualm belästigt werden. Mit dieser Vorgehensweise bin ich bisher gut gefahren und habe eher positive Resonanzen von NR erfahren.
@krizzz: das mit den 3000 Toten p.A. wird immer wieder veröffentlicht. Bislang konnte mir aber niemand erläutern aufgrund welcher Studie und mit welcher Methodik diese Zahl ermittelt wurde.
@el: Rauchen ist ein Kulturbestandteil. Google mal nach "Geschichte des Rauchens"
Für mich zieht daher Dein Argument nicht *"darauf zu verzichten ist viel schwieriger zumal ohne Autos, (...) nichts mehr läuft in unserer technisierten Welt"*
es IST viel schwieriger ohne Auto. Die Umwege, die Zeitverzögerung, etc etc. nicht nur für die Einzelperson, sondern auch für die Unternehmen.
Zigaretten können nur damit argumentieren, dass vil Geld dem Staat verloren geht, wenn sie verschwinden. Und, allein die Aussage, dass man auf autos einfacher verzichten kann als auf zigaretten, lass ich (suchttechnisch) lieber kommentarlos.
@p.k: Es ist auch unwichtig wieviele Menschen genau daran sterben. aber sie STERBEN nunmal daran. Ob das 500, 1000, 2000, oder mehr sind ist erst einmal nebensächlich. Daher muss es nach normalem menschenverstand ein verbot geben. Ich glaube Menschen sind wichtiger als "kulturelle Akte", aber ihr könnt mich gern vom Gegenteil überzeugen ..
Denn ich hab's erlebt (selbst als unsere Kiddies noch sehr klein waren) und erlebe es noch, dass es problemlos OHNE Auto funktioniert ...
Dem muss ich doch sehr wiedersprechen! Für jemanden der in einer Stadt lebt und in dieser arbeitet mag das ja gern zutreffen. Da ich aber auf dem Land lebe und zur Arbeit(und zurück) täglich 85km zu fahren habe, geht es definitiv nicht ohne Auto.
Gebe ich dir Recht, jean.11, das muss schon unterscheiden, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Besonders für Leute die in einen sehr kleinen Ort wohnen, können nicht auf den Bus oder die Bahn ausweichen, wenn die nur zwei, drei oder vier Mal am Tag fahren. (oder es überhaupt keine öffentliche Verkehrsmittel gibt)
Leider konnte er in Deutschland nicht länger weitermachen, da dort ewig alles schlecht geredet wird. (was in diesem Fall von Vorteil war )
Wenn ihr ins Ausland kuckt, ist es doch jedem egal, wer was einnimmmt. Der Fall Landis ist immer noch nicht geklärt, der ganz eindeutig zuviel EPO hatte, und ausgeschlossen werden MUSS. In jeder anderen Sportart wäre er direkt nach bakanntgabe der der B-Probe disqualifiziert worden.
Auch Pereiro (2t Plazierter der Tour) ist letztes Jahr (war es die Spanienrundfahrt?) auch wegen zu hoher Werte ausgeschlossen worden.
Was für mich Klöden zum Toursieger macht Obwohl es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, wann man den erwischt.
Seitdem Armstrong die Tour so dominiert hat, und so ziemlich jeder glaubt dass er auch gedopt hat (was die Blutprobe, die die l'équipe ja "gestohlen" hat beweist), glaube ich, dass viele einfach denken, dass man nur überleben kann wenn man zu diesen Mitteln greift.
Ich persöhnlich bin davon überzeugt das Ullrich bei seinem Toursieg (1998?) NICHTS genommen hat. Da er eigentlich der Helfer für Riis war, und erst als Riis eingebrochen war, umentschieden wurde. Der unterschied ist halt, dass die Amerikaner in allen Hinsichten vorraus sind, auch was Doping, und die Verheimlichung davon angeht
Gebe ich dir Recht, jean.11, das muss schon unterscheiden, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Besonders für Leute die in einen sehr kleinen Ort wohnen, können nicht auf den Bus oder die Bahn ausweichen, wenn die nur zwei, drei oder vier Mal am Tag fahren. (oder es überhaupt keine öffentliche Verkehrsmittel gibt)
Lenni
Klar geht das. bei mir un Luxemburg, fährt jede Stunde ein Bus in die Stadt, und jede Stunde einer zurück.. Bis 9 Uhr abends. dh: Kino - nur mittags, am Wochenende rausgehn - halt bis 9 Uhr! Einkaufen gehn - Bus ins Nachbardorf, einkaufen, und 50 Minuten warten bis der Bus zurück kommt.
Fazit: ich würde auch lieber auf Autos verzichten als auf Zigaretten!
es ist eben nicht gleichgültig ob 500 oder 5000 und es ist vor allem nicht gleichgültig, mit welcher Methodik solche Zahlen in den Raum gestellt werden. Ansonsten, wenn Du die Anzahl der Menschenleben in den Raum stellst - tja, dann müßte das Autofahren schon lange verboten sein. Die 5000 Toten, die dadurch in D verursacht werden, sind zweifelsfrei....
...Seitdem Armstrong die Tour so dominiert hat, und so ziemlich jeder glaubt dass er auch gedopt hat (was die Blutprobe, die die l'équipe ja "gestohlen" hat beweist...
Ich bin der, der nicht glaubt, dass Lance gedopt hat. eine widerrechtlich erlangte blutprobe beweist meiner meinung nach gar nichts. Ich glaube vielmehr, dass die franzosen es nie überwinden konnten, dass ein Ami die tour sooft gewonnen hat.
Lance Armstrong schreibt auch oft darüber in seinen büchern, wie ihm seitens der franzosen und seitens der Dopingkontrollorgane das leben zur hölle gemacht wurde. für mich ist er DER Radfahrer schlechthin
...Denn ich hab's erlebt (selbst als unsere Kiddies noch sehr klein waren) und erlebe es noch, dass es problemlos OHNE Auto funktioniert ...
Das ist schön für Dich. Für mich würde der Verzicht auf's Auto den Verlust meines Job's und damit meiner Existenz bedeuten und steht somit nicht zur Diskussion. Auch privat wäre ein Verzicht auf's Auto nur mit imensen Einschränkungen möglich. Die ohnehin schon nur knapp bemessene Zeit würde noch knapper werden, bzw. müßten einige Aktionen komplett gestrichen werden (zB meine Mutter am WE aus dem 20km entfernten Plegeheim holen, oder Kraneknbesuche machen). Nächster Knackpunkt. ÖVM sind unerträglich teuer. Wenn ich sehe, daß ich mit den Kosten für einen Mietwagen Nürnberg-Berlin-Nürnberg nur unwesentich über denen mit der Bahn liege und zudem auch noch schneller ans Ziel komme, dann frage ich mich schon, was da nicht stimmt? Wenn mann's aus der Sicht eines bereits vorhandenen Autos, oder gar mit mehr als einer Fahrkarte (also ab 2 Personen aufwärts) betrachtet, dann ist Zugfahren völlig überteuert.
Trotzdem glaube ich nicht dass die l'équipe sowas erfindet. Das ist normalerweise auch eine recht "faire" Zeitung, nicht so wie so manch andere französische..
Ich bin mir sicher dass er gedopt hat, was seine Leistung gedoch nur ein bischen schmälert, denn ich glaube dass die richtig guten Klassement-fahrer, die IMMER topfit sein müssen, heutzutage zu 90% gedopt sind.
Ich mochte Lance auch, grade das Duell Lance / Ulrich hat bei der Tour den Reiz ausgemacht, die ltzten Jahre. Schade dass es vorbei ist. Da ich eiegtnlich keine Etappe verpasst habe..
...Seitdem Armstrong die Tour so dominiert hat, und so ziemlich jeder glaubt dass er auch gedopt hat (was die Blutprobe, die die l'équipe ja "gestohlen" hat beweist...
Ich bin der, der nicht glaubt, dass Lance gedopt hat. eine widerrechtlich erlangte blutprobe beweist meiner meinung nach gar nichts. Ich glaube vielmehr, dass die franzosen es nie überwinden konnten, dass ein Ami die tour sooft gewonnen hat.
Lance Armstrong schreibt auch oft darüber in seinen büchern, wie ihm seitens der franzosen und seitens der Dopingkontrollorgane das leben zur hölle gemacht wurde. für mich ist er DER Radfahrer schlechthin
lg,
P.S.:
Jan Ullrich find ich ebenfalls klasse.
Ich kann's nicht beweisen, aber ich persönlich glaube, daß alle Leistungssportler Dopingmittel nehmen. Die einen machen's nur etwas geschickter, als die anderen und werden deshalb nicht erwischt.
Nächster Knackpunkt. ÖVM sind unerträglich teuer. Wenn ich sehe, daß ich mit den Kosten für einen Mietwagen Nürnberg-Berlin-Nürnberg nur unwesentich über denen mit der Bahn liege und zudem auch noch schneller ans Ziel komme, dann frage ich mich schon, was da nicht stimmt? Wenn mann's aus der Sicht eines bereits vorhandenen Autos, oder gar mit mehr als einer Fahrkarte (also ab 2 Personen aufwärts) betrachtet, dann ist Zugfahren völlig überteuert.
Grüße
signed.
Unglaublich was die Bahn in Deutschland verlangt. Um von Kaiserslautern nach Trier zu kommen, bezahle ich über 13 Euro, obwohl ich den Großteil des Wegen wegen meiner Studentenkarte umsonst kriege. Wenn ich mit dem Auto fahre bis nach Lux, sind das ca 150 km, bei einem Verbrauch von 10 l/100km (ich fahr bischen schneller ) sind das 15 Euro. (Ich tanke natürlich in Lux )
Wenn ich schnell bin, bin ich in 1 Stunde 15 minuten daheim. Mit dem Zug/bus würde es über 3,5 stunden dauern. (da es keine direkte verbingung KL-TR gibt, sondern man über Saarbrücken fahren muss)