Versuch doch mal den Talisker 10 
Das sagt einer der nie etwas mit Whisky zu tun hatte und auch nie dran dachte diesen mal zu verkosten. Mittlerweile hat sich meine Meinung etwas geändert und ich trinke gerne mal ein Gläschen.
Wenn Du einen rauchigen genießen möchtest, der ist mal so richtig gut.......... absolut sanfter Geruch, ein bisschen fruchtig und total angenehm. Aber Vorsicht, im Mund gibt´s eine richtige Geschmacksexplosion, rauchig, fruchtig, torfig und wenn du das rauchige liebst, er ist so etwas von langanhaltend



LG
der , der niemals Whisky trinken wollte.
Du bist nicht allein Orca. Ich bin auch ein Taliskerfreund. 
10 und 25 stehen in meinem Regal.
Wobei ich die nicht wirklich rauchig finde. 
Der 10er ist auch bei mir Standard. Ist wirklich ein klasse Malt, aber ich würde auch sagen, dass der nicht besonders rauchig ist. Daneben habe ich noch die Destillers Edition und den North, letzterer eine Fassabfüllung mit mehr Rauch, wenn auch nicht so krass wie Ardbeg und Laphroaig. Der ist aber wirklich großartig. Gibt es übrigens alle als 0,2l Falschen in der Talisker Collection, kann ich Orca sehr empfehlen.


na, dann habe ich ja nicht alles falschgemacht


Ein wunderbarer, rauchig, torfiger Whisky der Arran Machrie Moor Cask in der 58er Abfüllung.
Danke rrr, das ist mal eine Ansage.
@Orca: Mit dem Talisker 10 konnte ich auch schon Leute überzeugen, die nicht so Whisky-affin sind.
Der ist wirklich wunderbar komplex, hat von allem etwas, ohne dass er einen zu sehr erschlägt.
Mal was Neues von der Rye-Front: Willett Family Estate Rye. Zwar nur zwei Jahre gelagert, kommt dennoch eine gute Fracht Eiche rüber, dazu ausgeprägte Würzigkeit mit Pfirsich-/Aprikosennote. 54,9% sorgen für genug Durchschlagskraft in Cocktails. Im Vieux Carré hat er sich schon mal hervorragend gemacht. Nicht ganz günstig und auch nicht überall zu bekommen, für die Rye-Fans kann ich ihn aber auf jeden Fall empfehlen.
Seit einigen Jahren gibt es ja eine neue Brennerei auf der Isle of Islay, nämlich Kilchoman. Heute habe ich zum ersten Mal eine Abfüllung probieren dürfen, den Machir Bay. Vom Geruch her hat mich der Whisky sofort an Ardbeg erinnert: Sehr schöner Lagerfeuerrauch mit Zitrusnoten, dazu kommt auch etwas Sherry durch. Im Mund ebenfalls angenehm rauchig und süß, gelbe Früchte sind da vor allem zu schmecken. Dafür, dass der Whisky noch recht jung ist, ist der Abgang überraschend lang, der Rauch bleibt noch eine ganze Weile am Gaumen. Die Abfüllung hat mich überzeugt. Kostenpunkt sind etwa 45 Euro. Für alle Fans von rauchigem Whisky ist Kilchoman auf jeden Fall eine Brennerei, die man im Auge haben sollte.
Hallo Fabiene,
meinst du den?
https://koelnerrumkontor.de/whisky/schottland/islay/kilchoman-single-malt-whisky-machir-bay-2014-0-7-liter-46
Klingt echt gut, nur ist leider mein Regal überfüllt, ich muss unbedingt mal ältere leer machen.
In meiner Bar stehen im Moment auch gut 20 Flaschen, daher habe ich ihn auch auf einem Weihnachtsmarkt probiert.
Demnächst werden aber mal wieder ein paar Flaschen leer, dann kann ich nachkaufen.
So viele in etwa stehen mittlerweile neben meiner Bar, weil sie nicht mehr rein passen
Ardbeg Corryvreckan: Die Rauchbombe im Quadrat, daneben wirkt ein Laphroaig Quarter Cask echt zurückhaltend
So wie ich das verstehe, wurden ausschließlich Ex-Bourbon Fässer verwendet, dafür hat der ungefärbte Whisky viel Farbe abbekommen. Interessant ist, dass neben dem Rauch vor allem Beerenfrüchte wahrzunehmen sind. Die Ardbeg-typische Süße findet man auch hier. Mit 57%vol. verlangt er nach Wasser, es geht aber auch, solange man kleine Schlucke nimmt, pur. Bei Zugabe von Wasser entfaltet sich erstaunlicherweise noch mehr Rauch und die Fruchtigkeit geht etwas zurück (kenne ich eigentlich umgekehrt). Auf der Zunge breitet sich ebenfalls wieder viel Rauch aus, dazu auch Zitrusnoten und angenehme Süße. Sehr voluminös und intensiv, aber der Abgang ist nicht ganz so lang, wie ich ihn erwartet hätte.
Eine absolute Empfehlung für alle Islay-Fans.
Hallo zusammen, 
einer meiner liebsten Cocktails ist der Whisky-Sour (ja, ich bin Sour-Fan).
Er kommt mir gewöhnlicherweise mit Elijah Craig ins Glas, dazu Zitrone, Zuckersirup und Angostura Bitters.
Ich wollte mal etwas probieren und dem Bourbon einen Partner im Glas spendieren. Ich habe an einen würzigen Rye gedacht.
Ich kenne mich dazu aber noch nicht gut genug aus. Habt ihr einen Tipp?
- Ggf den genannten Willett Family Estate Rye?
Oder
- Woodford Reserve Rye 45,2%
Geplant sind:
5 oder 6 cl Bourbon
1 cl Rye
3 cl Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
1 Dash Angostura
1 Dash Aztec Chocolate Bitter
Ich möchte ein wenig experimentieren, ich habe so einen Sour mal probiert und irgendwoher muss diese "Zusatzwürze" in dem Drink herkommen, meine Vermutung fällt hier auf den Rye. Den "Zusatzdash" mit dem aztec möchte ich mal gerne ausprobieren - auf Grundlage eines Tipps eines Bekannten.
Könnt ihr helfen?
Schönen Sonntag!
Der Willett Family Estate ist natürlich schon recht hochpreisig und auch (nicht nur aufgrund des Alkoholgehalts) äußerst intensiv. Zwei sehr gute, etwas günstigere Ryes sind der James E. Pepper 1776 Rye und der Rittenhouse. Beide haben 50%vol., der 1776 bringt eine gehörige Roggenfracht mit und ist recht trocken, der Rittenhouse etwas süßer und sehr rund. Preislich sind sie beide im Bereich von etwa 30 Euro.
Ich muss zugeben, noch nie mehrere Whiskies in einem Whiskey Sour kombiniert zu haben. Ist aber sicher ganz interessant, Bourbon, Rye und dann die Kombination aus beiden zu vergleichen. Wenn du sie kombinierst, würde ich allerdings den Rye-Anteil etwas nach oben schrauben.
Hallo liebe Cocktailfreundinnen und Freunde,
Ich habe festgestellt, dass es den Elijah Craig 12 wohl irgendwie nicht mehr gibt.
Habt ihr daher eine schöne Bourbon Empfehlung? Ich denke der Makers Mark ist nicht verkehrt, aber gibt es vllt noch einen anderen heißen Tipp?
Wie immer vielen Dank!
Wie bei so vielen Abfüllungen in den letzten Jahren, ist da inzwischen einfach das Alter weggefallen. Das heißt den Whisky gibt es nach wie vor, er hat jetzt aber ein "no age statement". Müsste man vergleichen, inwiefern sich das auf die Qualität auswirkt.
Ein großartiger Bourbon ist der James E. Pepper 1776 mit 50%vol. Gibt es ohne Altersangabe und mit sieben Jahren Reife. Schon die normale Abfüllung bringt aber eine gehörige Eichenfracht mit.
Den Makers Mark finde ich aufgrund des hohen Weizen-Anteils etwas lahm, d.h. mir ist der zu mild.
Die Flasche ist auch eine andere geworden, wie du ggf. beim gockeln bemerkt hast
Vllt gelingt ja mein Experiment Bourbon +Rye, ich werde berichten, wenn ich einen neuen Bourbon habe. Ggf wird es ja die Kombination aus Rye+Bourbon von 1776...
Hoffe meine Gedanken sind etwas rüber gekommen
Viele Grüße aus NRW! 