Mir ist grade etwas aufgefallen und wollte mal eure Meinung dazu hören 
Lasst ihr in die Bewertung der Cocktails auch den Aufwand mit einfließen?
Also nicht nur die der Zubereitung sondern auch z.B. die Beschaffung der Zutaten?
Was ich damit meine: Was bringt mir das Beste Cocktailrezept, wenn ich gar nicht in der Lage bin, mir die Zutaten zu besorgen? Also ich kauf z.B. keine Zutat die ich nur für den einen Cocktail brauche, schon gar nicht wenn ich nur 1cl davon brauche und die dann schnell schlecht wird.
Also bei Spirituosen hab ich da jetz nicht so die Probleme, ab 20-25% halten die sich ja praktisch unendlich.
Anders siehts da bei Likören, Säften, usw. aus
was meint ihr dazu?

Ich finde, das nur das Aroma (Geruch), das Aussehen und der Geschmack in die Bewertung einfließen dürfen.
Weder die Herstellung noch die Beschaffung der einzelnen Zutaten.
Es ist ja jedem seine eigene Sache, ob er sich die Zutaten besorgen möchte oder nicht.
Seh ich mal genauso wie Paul. Wer den Aufwand scheut, sollte sich die Premixes aus'm SM holen. Wir sind hier doch nicht zur Erholung. 


Wenn Du die Zutaten nicht hast, kannst Du auch das Rezept nicht bewerten. Mal so geshen verstehe ich Deine Frage jetzt nicht so ganz.
Ich versteh´ das schon - da gibt es Cocktails, die durchaus sehr lecker sind und die man ab und zu auch gerne trinkt - aber eben zu selten, um die Zutaten aufzubrauchen. Geht mir auch so - vom Ananassaft habe ich meistens die Hälfte weggeworfen, bis ich auf die Idee kam, das Zeug einfach einzufrieren. Aber meine Bewertung mache ich davon nicht abhängig.
Ja natürlich p.k. Das habe ich schon verstanden. Das ist ja klar.
Die Frage war ja aber
"Lasst ihr in die Bewertung der Cocktails auch den Aufwand mit einfließen?
Also nicht nur die der Zubereitung sondern auch z.B. die Beschaffung der Zutaten?"
Und das verstehe ich nicht. Wenn mir der Aufwand zur Beschaffung der Zutaten zu hoch ist, habe ich diese nicht. Ergo kann ich auch keine Wertung abgeben, oder sehe ich das falsch?
Sehe ich auch so. 
Naja ich versteh schon wie er das meint. Wenn man sich dir größte Mühe gibt (die Zutaten zu besorgen und beim kreieren) und es dann nicht besser schmeckt als Wodka-O gibt der eine oder andere aufgrund der Enttäuschung, dem schwierigereren Rezept (vermutlich aufgrund der entstandenen Enttäuschung) eventuell nen halben Stern weniger.
Passiert vllt. auch aus dem Affekt, k.A.
Ich versuch immer rein geschmacklich zu beurteilen, ob mir das immer gelingt weiß ich natürlich nicht.
Sowas spielt sich vllt. auch im Unterbewusstsein ab.
Das kann schon sein. Eine Bewertung ist sowieso immer subjektiv und von den verschiedensten Faktoren beeinflußt.
Bewußt sollte man den Beschaffungsfaktor aber nicht unterbringen, daß ist dem Rezept gegenüber nicht gerecht.
Eigentlich ist es doch ganz einfach: wenn ich eine Zutat nicht habe / nicht besorgen kann / nicht kaufen will, kann ich den Cocktail nicht zubereiten. Also auch nicht bewerten. Wenn ich ein Wiener Schnitzel bestelle und eine Bratwurst erhalte, bewerte ich doch kein Schnitzel.
Ja.
**Ich finde, das nur das Aroma (Geruch), das Aussehen und der Geschmack in die Bewertung einfließen dürfen.** Weder die Herstellung noch die Beschaffung der einzelnen Zutaten. Es ist ja jedem seine eigene Sache, ob er sich die Zutaten besorgen möchte oder nicht.
Ganz meine Meinung. Genauso wenig lasse ich in die Bewertung mit einfliessen ob der Cocktail nur ein paar Sekunden oder wesentlich längere Zeit zur Zubereitung braucht.
Hallo zusammen,
in meine Bewertungen geht ausschließlich das ein, was meine Sinne anregt. Also das Aroma, der Geschmack und natürlich auch das Aussehen.
Und zur Not gibt es auch unsere

Jawohl, entscheidend ist, was hinten raus kommt. 
So ist es. 
Jawohl, entscheidend ist, was hinten raus kommt.
Ganz meiner Meinung.
Wollte ja nur mal einen Gedanken von mir veröffentlichen 
Ums nochmal klar zu machen, damit keine Missverständnisse aufkommen, es geht mir nicht an sich um das Beschaffen der Zutaten alleine, sondern darum, ob die benutzten Zutaten in nem Verhältnis zum Geschmack stehen.
Hab jetzt kein Konkretes Beispiel, aber mal angenommen, man braucht für einen Cocktail eine Zutat die exorbitant teuer und selten ist.
Wenn ich nun jetzt diese Zutat habe, dann erwarte ich mir persönlich von dem Cocktail auch wirklich ein Geschmackserlebnis, also halt was Gutes.
Wenn dann aber der Geschmack nur mit eines von den Zutaten her "billigen" Cocktails zu vergleichen ist (nehmen wir hier z.B. Cuba Libre oder Grüne Wiese, geht schnell, schmeckt gut, braucht wenig Zutaten). Kriegt er dann trotzdem genausoviel Sterne wie der "billige", "einfache" Cocktail? Ich finds Problematisch.
Ganz extrem auf einen Satz gebracht: Ist ein Cocktail mit vielen, vllt. teuren Zutaten, genau so gut, wie ein Cocktail der genauso schmeckt, nur in der Zutaten-Auswahl wesentlich anspruchsloser ist? Ist das "gerecht"? Oder ist der "einfachere" Cocktail dann vielleicht sogar besser, da selbes Geschmackserlebnis auf einfacherem Wege erreicht worden ist?
PS: Optik usw. jetzt mal aussen vor gelassen, macht für mich auch viel aus, ist auch eher theoretisch zu sehen, die allerwenigsten Cocktails schmecken wirklich "gleich".
@ Spyce
Es soll hier nicht das Preisleistungsverhältnis bewerte werden, oder ob der Aufwand um den Cocktail herzustellen gerechtfertigt ist, sondern einzig und allein der Cocktail selber.
Das sind nun mal NUR das Aroma, Aussehen und Geschmack.
Alles andere muß jeder für sich selbst entscheiden.
Sonst würden ja z.B. Cocktails die gut schmecken schlecht Bewertet, weil manche ihn zu teuer finden oder zu umstäntlich in der Herstellung.
Es ändert auch nichts an meinen Bewertungen, ich wollte nur mal wissen wie ihr dazu steht 
Ich bewerte ebenfalls nicht anders. Allein aus dem von Schueste genannten Grund, ich bereite eben nur die Cocktails zu, wo ich mir die Zutaten leisten, bzw. ich sie mir so zulegen kann, dass ich die Zutaten auch aufbrauche oder eben haltbar machen kann^^

Ich bewerte nur wie er mir schmeckt und evtl (aber selten) das Aussehen. Was der eine schwer beschaffen kann ist für nen anderen leicht zu beschaffen.
Ja leicht und schwer sind aber genauso relative kategorien wie ekelig&lecker^^
Aber belassen wirs für's erste dabei, ich hab nix mehr hinzuzufügen.
