Mein Vater hätte noch gesagt, die haben Halsschmerzen.
Hätte gesagt, er lebt schon 1/4 Jahrhundert nicht mehr.
Ach so. Mein Vater war da wesentlich toleranter. Ich kann allerdings nicht sagen, was er über meine Musik gedacht hat. Vielleicht ähnlich wie Dein Vater. 

Seine Meinung zu bestimmten Musikrichtungen und Interpreten habe ich damals aus seinen Äußerungen entnommen wenn irgendetwas im Radio oder Fernsehen lief. Meinen Musikgeschmack kannte er, glaube ich, auch nicht.
Wenn der gewußt hätte... 

...eben
Naja, dieses Generationenproblem wird es wohl immer geben. Meine Eltern mochten meinen Musikgeschmack nicht und umgekehrt. Und auch bei meinen inzwischen erwachsenen Kindern habe ich manchmal (nicht immer) Probleme mit der Lala.
Das liegt wohl daran, daß die heutige Generation unsere Lala von früher hört oder zumindest eine Coverversion.
Da hab ich wohl Glück gehabt. Meine Eltern sind zumindest nicht angewiedert weggerannt, meine Mutter fand sogar das eine oder andere Stück ganz passabel (und das obwohl ein großer Altersunterschied zwischen uns lag) und meine Tochter hört zwar schon auch aktuelle Musik (GSD kein all zu großes Gewimmer), aber auch ACDC, Metallica, GnRs esp. Slash, etc.
Die E-Gitarre mußte auch unbedingt ein SG400-Derivat sein, weil Angus auf so 'nem Ding spielt.
Könnte zutreffen, einige Coverversionen sind ja auch nicht übel. Mein Jüngster hört sogar des öfteren Rolling Stones, Beatles, CCR und andere aus dieser Zeit (hat er alle von meiner unendlichen Festplatte).
Ob der auf einer Epiphone spielt, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich eher eine echte Gibson, so wie meine
Allerdings habe ich sie gebraucht gekauft und deutlich weniger bezahlt.
Natürlich spielt er ausschließlich auf Gibsons. Meine Bemerkung bezog sich auch nur auf die Bauform. Für Ottonormalverbraucherzwecke reicht die Billigversion der Gibsontochter jedoch vollkommen aus. Ist kein schlechtes Teil, alles geleimt, nix geschraubt, saubere Verarbeitung, klingt gut und schaut auch ansprechend aus. Kurz gesagt sie paßt. Man merkt gegenüber anderen Nachbauten das sich Epiphone nicht um irgendwelche rechtlichen Belange scheren muß. Gibson wird wohl kaum mit seiner eigenen Tochter vor den Kadi ziehen.
Sollte es jemals dazu kommen, daß sie in einer Band spielen wollte (was sie momentan selbst völlig ausschließt), kann man sich immer noch nach einem passenden Gibson-Stück umschauen. Vielleicht wird's dann ja auch 'ne Paula, wie sie von Slash gespielt wird. Aber momentan ist sowas eher nicht in Sicht.
Ich wollte die Epiphone-Variante um Gottes Willen nicht schlecht machen, ganz im Gegenteil. Ich habe sie auch schon gespielt, für einen absoluten Laien ist da kaum ein Unterschied zu erkennen (für den Profi schon, und dazu zähle ich mich mal ganz frech). Sind beides feine Teile, aber das Original ist nunmal unübertreffbar. Letzteres kauft man sich ja auch nur, wenn man wirklich Interesse daran hat, ansonsten ist die Epiphone-Variante für einen fortgeschrittenen Spieler eine preiswertere und durchaus lohnenswerte Alternative.
Ja, man könnte schon noch was dran machen. Ein paar Gibson-Humbucker und -Mechaniken rein, Potis tauschen usw. Aber wie gesagt, im Moment ist sie so wie sie ist, für unsere Bedürfnisse völlig ausreichend.
Solange da keine weiteren und höheren Ambitionen vorhanden sind, ist das auch die beste Entscheidung. Aufstocken kann man immer noch.
Die Epiphone Tuner sind eigentlich so gut, dass man nichts mehr dran machen muss. Die Potis machen sich mal gar nicht bemerkbar, solange sie sauber verlötet sind. Pick Ups wechseln lohnt sich aber auf jeden Fall. Mein Bruder hat auf seiner Epi LP am Hals nen fetten DiMarzio ( Geschenk von mir
) und am Steg nen geerbten original Gibson LP Humbucker aus den 70ern. Das Teil klingt sowas von geil, da ist keine Gibson von der Stange besser. 
Irgendwann kommt die Pyroshow aus dem Rolator mit dem die Jungs dann auf der Bühne stehen. 
Klasse Band, bei uns leider nicht so bekannt.
Am besten laut aufdrehen und ordentlich mitrocken. 
Bob Marley ist doch immer super wenn man einen Cocktail trinkt.