So, auf Lennis Hinweis will ich mal eine kleine Diskussion über Teesorten, bzw. Tees und Aufgüsse anregen.
Ich persönlich bevorzuge als Beigabe zum Rum einen guten Schwarztee (kurz gezogen) oder einen Rooibos.
Beide trinke ich aber auch ohne Rum ganz gerne.
Mein aktueller Favorit ist der Anatolische Bergkräutertee mit einem TL Zucker pro Glas.
Beide trinke ich aber auch ohne Rum ganz gerne.
Wieviel cl Tee kommen denn zum Rum, 2cl oder 4cl?


Bei mir ist das eher umgekehrt. Da ich nur alkoholfrei trinke, kommt in meinem schwarzen Tee ein Spritzer Rum- Sirup oder zwei, drei Tropfen Rum Aroma rein.
Lenni
Ja, geht auch. Generell kann man wohl 3 bis 4 cl Rum in seinen Tee machen (stimmt, nicht umgekehrt
)
Noch besser heißes Wasser und Rum zusammen in ein Glas geben. Dann den Teebeutel (oder die Teekugel) hineinhängen und ziehen lassen.
Sogar unsere Hoppelhäschen trinken inzwischen gerne mal einen Kräutertee - aber da darf ich keinen Rum reinmachen... 
Zombri
Ich mach mal einen kleinen Hinweis für alle angehenden Tee-Trinker:
Grün Tees sind sowas wie die Sensiebelchen der Tees. Man darf ihn auf keinen Fall mit kochendem Wasser aufgießen, es sei denn man will Keime abtöten und einen 2. Aufguss machen. Man sollte dies vor allem bei "losen" Tees machen, da dort öfter Verunreinigungen vorkommen. Das Problem dabei ist, dass bei aromatisierten Grün-Tees der Geschmack im 2. Aufguss viel schwächer ausfällt als im 1. Aufguss.
Die eigentliche Faustregel ist, dass man den Tee mit ca 80-85°C warmen Wasser aufgießt und auf KEINEN FALL HEIßER!!! Sonst wird der Tee unangenehm bitter, das merkt man vor allem an dem eigentlich milden Sencha Dawn-Tee. Der Geschmack schlägt sehr schnell um, darum muss man vorsichtig sein. Außerdem darf man grünen Tee nicht länger als 2 Minuten ziehen lassen, auch dann werden bitterstoffe frei, die den Geschmack ruinieren.
Tip: Den Tee in einer vorgewärmten Kanne aufgießen, kommt einfach besser 
Da hat der Keeper einen wichtigen Punkt angesprochen.
Habe mir auch heute morgen bei der Arbeit einen Grünen Tee aufgegossen.
Nachdem das Wasser gekocht hat, sollte man unbedingt ein paar Minuten (ca. 3 - 5 min.) warten, ehe dieses für den Tee bereit ist.
Sehr schlechte Erfahrung mit kochendem Wasser und zu-lange-gezogen. Da wird das Trinken zur Tortur...
Übrigens gelten die Grüntee- Regeln generell auch für den Jasmintee, auch wenn dieser gegen kochendes Wasser nicht ganz so empfindlich reagiert.
Ich hab aber mal getestet: Wenn man nur 30-45sec ziehen lässt mit kochendem Wasser, dann kommt das Aroma raus und der Tee wird nicht so extrem bitter, auf jeden Fall hat man aber die Keime weg!
Wie kommt es eigentlich, dass schwarzer Tee immer so einen häßlichen Rand im Becher/Glas hinterlässt? Liegt das an den oben beschriebenen falschen Aufgusstemperaturen?

Lenni

Lenni
... nee, nee ... das liegt an seinen Inhaltsstoffen und so manch "kultivierter" Hardcore-Teetrinker (wie ich) spült seine Schwarzteetasse nach Gebrauch auch nur mit klarem Wasser aus, bis sie irgendwann komplett schwarz ist. Das sieht ekelhaft aus und Frauen und Kollegen müssen auch immer "dressiert" werden, damit sie die Tasse nicht doch schrubben, aber der Tee daraus ist wunderbar weich und rund und wenig bitter. Dabei spreche ich nicht von Darjeelings oder Oolongs und wie die alle heissen, sondern von billigem Ostfriesen- oder English Breakfast Tees 
Nein, das liegt an den Inhaltsstoffen des Tees selber, das ist natureigener Farbstoff der sich dort absetzt, wenn ich mich nicht irre...
Hat das auch mit der Wasserhärte zu tun?

Lenni
Ja, äußerst hässlich. Deshalb benutze ich bei der Arbeit auch eine braune Tasse für meine Tees. 
P.S. hab auch einen billigen Darjeeling zuhause (Sonderangebot
)
@ Lenni:
... glaube ich jetzt weniger, denn ich habe einige "schwarze" Tassen an verschiedenen Orten in Deutschland, Skandinavien oder Großbritannien stehen gehabt ... da waren mit Sicherheit diverse Wasserhärten vertreten.
Habe nämlich die Erfahrungen gemacht, wenn ich bei meinen Leuten in Niedersachsen bin, dass da mein Tee eher häßliche Ränder hinterlässt als hier in Baden- Württemberg. Wahrscheinlich liegt es doch an der Sorte, dass ich bei mir eine bessere habe, die wenig Ränder hinterlässt.
Lenni
@ Zombrero:
... aah, da gibt es noch einen Geniesser ... auf der Arbeit find ich es ganz praktisch, denn aus meiner Tasse will eh keiner trinken, folglich muss ich die nicht erst suchen gehen

@ Lenni:
... könnte an der Teesorte oder auch an der Art der "Keramik" liegen (!?)
... meiner Erfahrung nach "schwärzen" die billigen, kräftigen Mischungen (Assam, Ceylon) mit Broken Tea eben mehr, als Spitzentees, die ja auch anders genossen werden
Komisch, ich habe früher ganz gerne Tee getrunken; das auch so richtig zelebriert mit einer kleinen Kanne zum aufgießen und einer größeren zum servieren. Aber seit ein paar Jahren reizt mich Tee überhaupt nicht mehr. 



hmm. also ich trinke ja ganz gerne so lecker Assam-F.O.P vor allem so an nem regnerischen und stürmischen Sonntag-Nachmittag
Da schmeckt es am besten! Oder einen Darjeeling-SFTGFOP, wenn er nich so ein billiges Zeug ist. Für alle Interessenten: Hier ist ein kleines Tee-Glossar
Lenni
Stimmt, liegt am Kalk im Wasser. Im Schwarzwald ist das Wasser kalkärmer.
Achim.
Habe mal von nem Tekenner gehört das man keine Teekugel benutzen soll, da sich das Aroma nicht voll entfalten kann.
Achim.
Korrekt
Der Tee braucht Platz, den hat er im Tee-Ei nicht, da braucht es ein großes Sieb oder ähnliches.