
Spielt es denn für dich keine Rolle, welche Menge in einer Flasche ist? Würdest du auch 30€ für ein 0,2l Fläschchen ausgeben? Vielleicht sind die Destillerien ja irgendwann bei dieser Größe angekommen, um ihre Preise zu kaschieren.
Spielt es denn für dich keine Rolle, welche Menge in einer Flasche ist? Würdest du auch 30€ für ein 0,2l Fläschchen ausgeben?
Nein - so wie ich es nicht für 0,7l Flasche von eine Mammut-Produktion ausgeben würde. Aber es würde mir kein Problem machen es für eine Flasche von Familien-Destillerie ausgeben. Weil ich weiß, dass ich damit, unter anderem, eine ehrliche Handwerkskunst unterstütze. Und glaub mir - es ist nicht einfach, eine kleine Brennerei laufen 
Es kommt eben immer darauf an, wie die eigene Wertschätzung für ein Produkt ausfällt. Aber wie ich bereits sagte, bin ich noch nicht mal für meine Lieblinge unbegrenzte Summen auszugeben. Es muß eben alles noch ein Maß haben.
In der Tat. Gut, fuer die Flasche House of Lords haette ich damals 500 Euro ausgegeben, aber dafuer habe ich die nicht gekriegt. Trotzdem - auch bei meiner anderen Lieblingsspirituose, Whisky mache ich Preisspruenge nicht mehr mit. Die letzte Edition Port Ellen (ich glaube die 11.) habe ich fuer 268,- gekauft, die naechste sollte schon 798,- kosten... Ausstieg!
Purer Wacholdergenuss- Suenner Gin.
...und das auch noch zu einem vernünftigen Preis.
Bin sehr gespannt, was du über seine Mixfähigkeiten berichten kannst. Vor allem wäre ich neugierig, wie er sich im Aviation macht.
Der Haus- und Hoflieferant von Harry. 
Wenn er so ist, wie das gleichnamige Kölsch, würde ich einen großen Bogen drum machen.
Hat eigentlich schon mal jemand den Sears Cutting Edge probiert?
Ein schöner Werbegag, denke ich, das mit den superscharfen Messern. Die Frage bleibt, wie schnell die Gewürze nach dem Schnitt oder Bruch zur Weiterverarbeitung gelangen. Das wäre für mich entscheidender eine Spirituose interessant zu finden, weil ätherische Öle sich halt schnell verflüchtigen.
Nun glaube ich nicht wirklich, daß jemand dort steht, wie im Hersteller-Video gezeigt und Gewürzkorn für Gewürzkorn zerschneidet. Und wenn dem so wäre, müßte diese Person erstmal bei einem Koch in die Lehre gehen, denn das Schneiden sieht ziemlich eigenartig aus. Irgendwo las ich eine Beurteilung dieses Gins, in der er nicht so sehr herausragend beurteilt wurde. Zwar gut, aber auch nicht besser als viele Andere. Leider kann ich sie nicht mehr Auffinden.
Um zur obigen Frage zurück zu kehren, nein. 
Hier wäre ein Test, der zu dem passen würde, was du geschrieben hast. Da schneidet im direkten Vergleich der Sueller-Gin tatsächlich besser ab.
Ich wollte ja nicht jeden Gin Hype mitmachen, aber den Bombay, Star Of, habe ich gerade vor mir. Interessante Zutaten, von Veilchenwurzel bis Kubebenpfeffer. Von der Suessholzwurzel habe ich wenig bemerkt, von der Mandel gar nichts... trotzdem ein ueberaschend kraeftiger, aromatischer, eher wacholdriger Gin. Gabs bei Globus fuer 33, das ist ok. (PS Globus fuehrt neuerdings auch Fever Tree)
Neuerdings gibt es den Bombay Star in unserer Region ebenso im Real. Wenn Du den so lobst, könnte ich mir vorstellen, den im Angebot mal anzuschaffen. Danke für deinen Beitrag, p.k!
So, nun komme ich auch dazu, ein bisschen was zum jüngst eingetrudelten Plymouth Navy Strength zu schreiben. Vom Geruch her hebt er sich gar nicht mal so viel vom normalen Plymouth ab, etwas mehr Wachholder und Alkohol, das war's aber auch. Im Mund merkt man den Antritt der 57% dann aber deutlich. Ich habe ihn erst mal in einem Georgia vermixt (4cl Gin, 2cl Strega, 1cl Zuckersirup, 3cl Zitronensaft). Der Drink profitiert wegen des verhältnismäßig geringen Gin-Anteils sehr von den 57%, trotzdem wirkt alles harmonisch, ein wirklich sehr schönes Mundgefühl. Die Eleganz seines kleinen Bruders kommt trotz des hohen Alkoholgehalts gut rüber. Ich bin schon auf die nächsten Drinks damit gespannt und bedanke mich schon mal bei p.k für die Empfehlung.
Wo wir doch vergangen mal über die Reduzierung des Alkoholgehalts beim Bombay Dry von 40% auf 37,5% gesprochen haben: Ich war für ein paar Tage in Barcelona und da steht die 40%-Version praktisch in jedem Supermarkt. Anscheinend glaubt man, dass man mit der reduzierten Alkoholmenge in Deutschland besser durchkommt und behält andere Ländern die höhere Qualität vor.
Wer diesen Gin auf seiner Liste hat und demnächst im Ausland unterwegs ist, sollte also die Augen offen halten.
Ach ja, noch ein Wort zum Gin: Sehr kräftige und reine Wochholdernote, ein ausgesprochen schnörkerlloser Gin. Ich freue mich schon auf den ersten Aviation damit.
Bei uns stand die geshrinkte und ungeshrinkte Variante auch viele Monate parallel im SM. Ich habe allerdings schon länger nicht mehr nachgeschaut, ob das noch so ist.
Irgendjemamd von uns muss sich wohl opfern, um festezustellen, ob die 37,5%-Variante vielleicht doch was taugt.

Nö, hab noch genug 40er, hähähä...
Ich auch. Wir brauchen ein anderes Opfer.