Minze zwischen den Handflächen anklatschen und mit Whiskey in das vorgekühlte Gästeglas geben. Fünf Minuten ziehen lassen und immer wieder umrühren, bzw. die Minze vorsichtig andrücken. Minze herausnehmen, Glas mit gestoßenem Eis füllen und so lange umrühren, bis das Glas von außen beschlägt. Mit gestoßenem Eis auffüllen, mit übriger Minze dekorieren.
adaptiert nach einer Rezeptur aus ›Bartenders Guide or How to Mix Drinks‹, Jerry Thomas, 1862
Traditionell wird der Mint Julep in einem Silber- oder Zinnbecher serviert, mit einem Minzestängel garniert und durch einen kurzen Strohhalm getrunken.
Variante von Yannic
(bis 20.05.2013 Hauptrezept in der Datenbank)
Pfefferminzblätter
1 BL Zucker
4cl Bourbon Whiskey
10cl Soda
Die andere Art, seinen Whiskey zu trinken. Wirklich lecker: Bourbon mit leichter Minznote.
Ab heute in der ursprünglichen Version in der Datenbank.
Als Tipp von mir benutzt den Makers Markt Bourbon (rotes Wachs um verschluß) deifintiv der beste Bourbon für den Mint Julep.
Beim Kentucky Derby habe ich kein Soda gesehen und ich war dreimal vor Ort im Infield
wenn man einen canadian whiskey nimmt ist dies einfach der beste erfrischungstrink den es gibt
denn bourbon und minze sind ganz einfach ein liebespaar
und tipp: servieren sie ihn in eisgekühlten silberbechern
Schade, der Mint Julep ist ein sehr schöner Drink aber nach diesem Rezept (10cl Soda!!) würde er von mir garantiert keine gute Bewertung bekommen. Da kann ich Demrion und anderen nur zustimmen, da sollte garkein Soda rein. Und Minzblätter, vorallem Pfefferminze (die man eigentlich überhaupt nicht für einen Cocktail hernehmen sollte), sollte man auf garkeinen Fall "zerreiben" weil dadurch unangenehme Bitterstoffe freiwerden.
Mein Rezeptvorschlag zum Mint Julep:
6 cl Bourbon Whiskey
1 BL brauner Rohrzucker
1 Spritzer Angostura
mind. 20 kleine Minzblätter
Minze mit dem Zucker und einem TL Eis in ein großes Longdrinkglas geben und zerdrücken. Glas halb mit gestoßenem Eis auffüllen. Whiskey und Angostura darüber geießen und mit gestoßenem Eis komplett auffüllen und durchmischen. Als Deko einen Minzzweig hinzugeben.
Enjoy!
Bäh, absolut widerliches Gesöff, wenn ihr mich fragt! Ich bin mehr ein Fan von Kontrasten: süß-sauer etc. wie im Capirinha oder Mojito. Aber bereits süßen Whiskey und dann noch Zucker, nein danke. Nicht mein Getränk. Dann doch lieber Whiskey Sour.
einfach Lecker =) wobei ich einen besseren Bourbon brauch
Mojito Minze ist definitiv nicht die beste Wahl.
Ich muss mich da Hook4h insofern anschließen als ich der Meinung bin, dass ich es anstrebenswert fände, wenn in der Datenbank ausschließlich Originalrezepte vorhanden wären. Man kann ja immer noch Variationen anbieten, wenn einem der Drink im Originalrezept nicht so gut schmeckt.
Es ist jedoch so, dass sich viele Menschen viel Gedanken gemacht und viel probiert haben um ein möglichst ideales Rezept zu kreieren. Wenn ich jetzt ein stark verändertes Rezept reinstelle, gebe ich dem interessierten (oder eben Nicht-) Connaisseur keine Chance den Drink so kennenzulernen, wie er ursprünglich gedacht wurde.
So genug gepredigt. Ich bin mir natürlich bewusst, dass es bei manchen Drinks viele "Original" Varianten gibt, aber bei manchen Drinks ist das Ursprungsrezept besser beliefert als bei anderen.
Wenn du in einen Mojito koffeinfreie Cola kippst, ist das für dich schön und gut. Dagegen sagt niemand was. Aber es ist dann eben kein Mojito mehr. Nichts anderes ist es hier. Ich sag nicht, dass ein Mint Julep mit Soda nicht schmeckt, sondern, dass in einen Mint Julep kein Soda gehört, sonst ist es eben kein Mint Julep mehr.
Du sagst zu einem Cheeseburger schließlich auch nicht Hamburger mit Käse, sondern eben Cheeseburger. Okay, dummes Beispiel :D aber ich hoffe, ihr wisst, was ich damit sagen will ;)
welch ein glück das wir nicht in einer dicktatur leben, sondern frei entscheiden können wie wir einen drink machen. oder ein rezept vorstellen. wenn ich z.b in meinen mojito coffeinfreie cola light kipen würde und ihnr dann was weiss ich wie nennen würde und anschliesend das rezept hier poste ist das doch okay oder. du kannst ihn ja ganz anders machen wenn er dir nicht schmecken mag. aber bitte ohne kopf geschüttel, das giebt nur aua kopi;)
Er schreibt aber auch "evtl. 1-2cl zur Abrundung", d.h. er schließt es nicht vollkommen aus. Und genau um das geht's mir hier, in einen MJ gehört kein Soda .. GAR KEINS ;)
Aber immer wieder schön, wie nett man hier von gewissen Personen angeredet wird :D Kindergarten hier ...
ganze 6 Posts unter dir hat p.k. schon angemerkt, dass das Soda nicht unbedingt reingehört. Also hat da schon jemand was gesagt......
Über DIESE Anleitung für einen Mint Julep kann ich nur den Kopf schütteln. Dass da bisher keiner was gesagt hat ... Okay, ich hab mir auch nicht alle Kommentare durchgelesen ... Aber was macht das Soda hier?
Den habe ich leider noch nicht probiert.
hab noch ne 1/4 fläschchen canadian-club da heim.
Welchen hast du denn da?
hätte canadischen da. meint ihr das sich der drink damit lohnen täte. müsste mir da halt nur pfefferminze organisieren
Das klingt schon um einiges besser. Habe zwar den Whiskey Anteil vorsorglich shcon auf 5cl erhöht gehabt aber das hats wie berichtet leider nich nicht entschieden. Soda habe ich auch nur 3-4cl genommen, dafür aber sehr Kohlensäure-hältig damit es nicht so "lasch" schmeckt. Die Idee mit Bitters noch nachzuhelfen finde ich gut, das würde auf jeden Fall das einseitige (teils fast langweilige) süßliche Gesamtbild aufbessern. Ich werde ihn irgendwann sicher mal wieder testen, prinzipiell möchte ich ihn noch nciht aufgeben ;).
Wundert mich nicht - das Verhältnis 1BL Zucker zu 4cl Whisky ist auch nicht optimal. Und es kommt sehr stark auf den Whisky an. Ich verwende normalerweise 8cl Whisky auf 1cl Zuckersirup. Dazu noch einige dsh Bitters, meist TBT Aromatic. Whisky ist Tageslaune - Jim Beam Black kommt ziemlich gut; da aber den Zucker etwas reduzieren. Auch den Jim Beam Rye finde ich nicht verkehrt. Richtig interessant wird es dann mit Blantons Gold oder auch mit Rittenhouse Rye 100 proof. Bookers Kentucky Bourbon ist im Sommer mein Favorit.
Ach ja: fast hätte ich es vergessen: da der ja mit sehr viel crushed ice gerührt wird, ist die Zugabe von Soda vollkommen überflüssig. Evt. 1-2 cl zur Abrundung, aber keinesfalls mehr.
Der Drink ist ansich nicht schlecht aber so das gewisse Etwas hat mir dann doch gefehlt. Irgendwie ist mir ein wenig Säure abgegangen. So war es doch relativ süßlich. Gebe ihm 3,5* vorerst!
Für den Mint Julep eignet sich Kentucky Spearmint nach meiner bisherigen Erfahrung am besten. Vollaromatischer, leicht erdiger, kaum mentholiger Minzgeschmack. Die Blätter sollten niemals wie auf dem Bild verletzt werden, lediglich leicht angedrückt.
Mojito Minze macht sich meiner Meinung nach gar nicht gut im Julep.
Und: Ein Julep ohne Silberbecher ist wie Sex ohne Höhepunkt. Ganz nett, aber das entscheidende fehlt ;D
Wurde doch schon geschrieben. Mojito-Minze (Hemmingway-Minze) und Marokkanische Minze eignen sich gut für Cocktails. Solltest Du die nicht im Supermarkt bekommen, schaue mal bei orientalischen/türkischen Shops vorbei. Die führen oft die Marokk. Minze für ihre Tee´s. Ansonsten kann man die Pflänzchen auch über das Internet bestellen. Aber das gehört eigentlich nicht hierher. Es gibt im Forum bereits entsprechende Threads.
ich habe leider nur die möglichkeit pfefferminze zubekommen, das stört mich gewaltig.
mojito mag ich eigentlich gerne, aber inzwischen nicht mehr.
nun hatte ich vor einigerzeit den mint julep probiert mit maker's mark, und ich finde das harmoniert auch einfach nciht. pfefferminze ist einfach ncihts gut für cocktails find ich, welche empfehlt ihr denn hier so?
Menthol.
Sondern nach was?
Aber nicht intensiver nach Minze ;)
Wenn Dir der Cocktail mit Mojito-Minze schon zu "minzig" geschmeckt hat, dann kommt die Pfefferminze aber wohl erst recht nicht in Frage. Die schmeckt nämlich noch intensiver.
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Heute Abend im Glas, um die Minze-Saison zu eröffnen. Mit Willet Rye 54,2% ein absoluter Genuss! Ein paar Tropfen TBT Aromatic Bitters machen sich ebenfalls äußerst gut.