Ich hab mal mit 50 fast einen Unfall gehabt weil mir einer die Vorfahrt genommen hätte und selbst das wäre böse ausgegangen
Nun ja, ich versuche, das Autofahren so weit als möglich zu vermeiden. Macht wirklich keinen Spaß (mehr). Schade eigentlich, ich habe früher das Cabriofahren sehr genossen...


WEgen den anderen Autofahrern?
Ja, vor allem. Obwohl ich Motorradfahrer noch schlimmer finde. Man fährt gemütlich offen durch den Pfälzer Wald (oder sonstwo), hört Vögel zwitschern - und plötzlich überholt so ein Wahnsinniger mit ausgedrehter Maschine. Da ist die nächsten 2, 3 Minuten nichts mehr von Vögeln zu hören.... Streß pur. Autobahn ist ja sowieso schlimm. Da sitze ich lieber im Zug.
Gut, so langsam wird es im Urlaub ein Problem: Auto ist zu viel Streß, Zug zu unflexibel, Flugzeug zu unkomfortabel (seit auf Mittelstrecken die Businessclass weitgehend abgeschafft ist) oder zu teuer. Wenn ich nochmal einen Urlaub mit dem Auto plane, dann aber max. 500km Tagesetappen auf möglichst kleinen Nebenstrecken.


Ich glaube ich biete den Gipfel der Langeweile: wir fahren einen 12 Jahre alten VW Passat Kombi TDI mit 90 PS in silbergrau. Aber dafür brauchen wir immerhin deutlich unter 6 Liter Diesel auf 100 km, was im Moment einfach nur gut ist. Außerdem haben wir noch ein Wohnmobil auf Fordbasis mit fast 7 m Länge, soviel zu dem weiter oben erwähnten Wendekreis
. Aber so ist das Thema Urlaub keins mehr, wir fahren max. 200 km am Tag und da wir in der Mitte Deutschlands wohnen, kommt man in 2 Tagen schon schön weit, ohne großen Stress.


Das war NICHT spaßig.
Und einmal bin ich ooch nur mit viel Glück an nem Seat Marbella rechts noch vorbeigezogen - der Trottel ist mir mit 80 km/h nach links gezogen, 30 m vor mir. Ich hatte 230 echte km/h ...
Sarah
Also bei allem Respekt, aber
Niemand rechnet damit, dass von hinten jemand in diesem Tempo angeflogen kommt, da zählt auch die 320km Ausrede nicht, dann musst du dir eben ein Zimmer nehmen, die Miete sparst du eh am Benzin wieder.
Übrigens kleines juristisches Beispiel zu übertriebener Geschwindigkeit: Bei uns in der Stadt hat mal ein Auto dass von einer Tanke wieder auf die Strasse raus ist ein Motorad platt gemacht, Fahrer war sofort tot und nach den Verkehrsregeln der Autofahrer schuld. Der wurde aber freigesprochen, weil das Motorad so schnell unterwegs war, dass laut Richter nicht damit zu rechnen war, wie schnell es die Tankstelle ereichen würde.
weswegen ich jetzt auch auf Langstrecke mit Tempomat auf 130 voreingestellt unterwegs bin.
Nur soviel: ich hab bisher in 24 Jahren Fahrpraxis noch keinen Unfall mit Personenschaden verursacht. Und das bei 60000 km/Jahr
Löblich
Das bedeutet nicht, dass es nicht noch passieren kann, nichts ist gefährlicher als Routine.
Da bist du aber nicht viel gefahren? Ich hab jetzt nach knapp 3 Jahren bestimmt schon 15- 20000. Davon allein diese Jahr um die 8.
Viele Leute können aber auch ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht mehr einschätzen wie schnell der Hintermann ankommt, da der menschliche Körper für diese Geschw nicht gebaut ist schon gar nicht für solch hohe.
Flo,
ich fahre 5000 km pro Monat ...
LG
Sarah
Aber du schreibst dass du in 24 jahren grade mal 60.000 gefahren bist...... das verstehe ich dann net... Oder hast de ne ß vergessen? Vor allem wenn du so ne weite Strecke zur Arbeit fährst
60000 pro Jahr ... Lies bitte richtig ...
Is ja ok.....!!! Nur ruhig Blut....
is ja kein Problem -
wobei, was ich noch viel gefährlicher finde als nachts um 4 auffer Autobahn schnell zu fahren, ist, mit 40 durch ne Spielstraße zu brettern oder mit 70 durch ne Tempo 30-Zone.

das ist richtig! Wenn man in einer Speilstraße wohnt muss man denen einfahc mal einen Ball vors Auto werfen. Vll sind sie dann kuriert. Man muss aber aufpassen nicht dass die dann ein Manöver machen und gegen nen Zaun oder Baum fahren...
Definitiv *nicht*, denn das sind eindeutig wir: eine 4-köpfige Familie seit knapp 16 Jahren komplett OHNE Auto und nix vermisst ... kommen ÜBERALL hin und das vollkommen entspannt 

Respekt!!!!!
Find ich klasse Ute
@Ute_line, du musst aber dazu sagen, dass du in einer großen Stadt wohnst, da ist es ein leichtes auf das Auto zu verzichten. Wer dagegen in der tiefsten Provinz wohnt, kann nur schwer auf das Auto verzichten.

Lenni

Lenni
Das stimmt allerdings. Ein Freund von mir wohnt autofrei in Köln - völlig problemlos. Ich hätte dagegen schon dicke Probleme mit öff. Verkehrsmitteln ins Büro zu kommen. 45 min. Bus statt 15 min. Auto sind schon ein Problem...


als ich in Königstein/Ts wohnte und in Mainz arbeitete, hatte ich 80 km zur Arbeit - 45 min mit dem Auto, 1 Vormittag mit öffentlichen Verkehrsmitteln (erst nach FFM, dann nach Wiesbaden, dann nach Mainz, dann in Mainz noch durch die halbe Stadt). Ähnlich ist es, wenn ich nach Hause (Norddeutschland) fahre. Wenn ich die Bahn nehme, verliere ich einen ganzen Arbeitstag und muß zusätzlich ein Auto mieten, da die ÖPNV-Infrastruktur im Ammerland nicht existent ist.
LG
Sarah