Cocktailforum

Eigene Cocktails

Gestartet von 22. Dez, 17:07 Uhr
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26.12.2006, 16:03 #112eE5Fh

el_muerte schrieb:
Bring den Amerikanern mal ein gutes deutsches Bier mit grins

wink

Warum sollte man das tun? Die können eh nichts damit anfangen. zwinkerlollalalol

Aber zum Eigenbedarf kann man das ja mitnehmen.

Achim schrieb:
Bring mir gute amerikanische Sirups und Säfte mit. Und Cocktailrezepte.lol

wink Achim.

Ich wüßte nicht, daß es da wirklich was gutes in der Richtung gibt. Was es aber in den Staaten gibt sind jede Menge sehr gute (weil importierte) Spirituosen, wie zB Unmengen Tequila und Rum. stösschen

DaKeeper schrieb:
...für einen Monat ... Bier wird wohl nix, weil man kein Zeugs mehr mit an Bord des Fliegers mitnehmen darf, schon gar kein Glas traurig
für einen Monat lohnen sich ja auch nicht ein paar Flaschen. Um den Wahnsinn dort zu ertragen braucht man das ja auch Faßweise. zwinkerlollalalol

Grüße wink

26.12.2006, 16:49 #GwcLGSOJ

Auf jeden Fall gibts dort auch Internetcafes. So kannst du dich ab und zu bei uns melden. Sicher gibts in den USA auch zahlreiche gute Cocktailbars, zumindest in dieser Sache wirst du nicht verdursten. Und in gut geführten Häusern wirst du vielleicht auch ein deutsches Bier bekommen.ausschenkensupersuper

Vielleicht wirst du aber auch, von der Army zwangsrekrutiert und in irgendeinen Krieg geschickt, weils dem Ami grade mal einfiel das er unbedingt Öl, oder sonstige Güter braucht.lollalalol

wink Achim.

26.12.2006, 19:14 #iuH2VlOJ

Naja, müssen halt 1,7 millionen Terroristen wegen mir fallen. ätsch

Und danach erober ich die USA, welche dann deutsches Staatsgebiet werden aber ihre Autonomie behalten, damit da wenigstens der Bush wech ist grinsgrinsgrinslala

stösschen

27.12.2006, 00:38 #fwoK8HAs

ha, womit wir doch bei meinem lieblingsthema wären: also im eingecheckten koffer kann man meines wissens immer noch so viel flüssigkeit transportieren wie man will, und wenn man die flaschen gut verpackt passiert denen auch nix. ausserdem kann man die deutschen biere auch in den usa kaufen und die werden von den amis sehr geschätzt. ich hatte z.b. mein erstes franziskaner weissbier in san franciscofröhlich. nicht zu verachten sind die in kleineren amerikanischen brauereien hergestellten biere, welche hervorragend schmecken und auch viele europäische biere übertreffen. definitiv einen versuch wert.

recht hat schuettelstefan mit den spirituosen. in den meisten supermärkten kann man sich an einer wunderschönen auswahl von spirituosen ergötzen (umsomehr in den etwas teureren liquor stores), die preise sind oft auch traumhaft, vor allem im tequila und rum-bereich (wie oben schon erwähnt). auch den midori melon kriegt man dort ohne probleme, was sich hierzulande schon etwas schwierig erweist.

@dakeeper: leider war ich bisher noch nie in michigan, habe aber eigentlich nur gutes gehört. bin jedenfalls schon auf deinen reisebericht gespanntfröhlich dein erstes mal in den usa? mach dich auf was gefasst, ich werde meine zeit dort jedenfalls nie vergessen (hauptsächlich im positiven sinn). der titel "das land der unbegrenzten möglichkeiten" hat schon seine berechtigungcool

lg, schöunwink

27.12.2006, 01:24 #tqSJIZCR

DaKeeper schrieb:
Naja, müssen halt 1,7 millionen Terroristen wegen mir fallen. ätsch

Und danach erober ich die USA, welche dann deutsches Staatsgebiet werden aber ihre Autonomie behalten, damit da wenigstens der Bush wech ist grinsgrinsgrinslala

stösschen

was wollen wir denn mit Amerika...? dass der bush weg ist wäre ja klasse(wenigstens keine ölkriege mehr!) aber das verpestete Amerika ist doch nur noch zu wenig gebrauchen. wir könnten es höchstens als Exil verwenden....

27.12.2006, 01:37 #B9cMtUdR

@dakeeper: sag mal du darfst doch da drüben gar kein alkohol trinken oder? erst ab 21?! oder irre ich mich da?

27.12.2006, 11:45 #oI00N9O2

is doch staatenabhängig soweit ich weiß?! verwirrtverwirrtverwirrt

Meine in manchen Staaten kannste auch früher was trinken...

27.12.2006, 12:09 #CevWbJZt

Muss ja nicht immer Alc sein. Gibbet jede Menge leckere alkoholfreie Cocktails.zwinkercool

winkLenni

27.12.2006, 14:03 #qjm3q208

nee, 21 ist überall. aber es gibt viele wege drumherum. und wie lenni gesagt hat geht's auch ohne. ich trinke wohl nie so wenig alkohol wie wenn ich in den usa bin, da ich immer mit dem auto unterwegs binfröhlich

27.12.2006, 14:04 #8ryMozHv

Flo schrieb:
aber das verpestete Amerika ist doch nur noch zu wenig gebrauchen. wir könnten es höchstens als Exil verwenden....

wann warst du denn das letzte mal in den usa und warum hat es dir nicht gefallen?

27.12.2006, 15:44 #c9KruZxl

Hi schoen,

also ich war bisher noch nie in den USA - und wenn ich mir so die Berichte über Einreise- und Zollkontrollen anhöre, verspüre ich da auch wenig Lust dazu. Naja, vllt wird da auch gerne übertrieben... was sind denn so Deine Erfahrungen?

winkwink

27.12.2006, 17:25 #KkxdxV0f

p.k schrieb:
Hi schoen,

also ich war bisher noch nie in den USA - und wenn ich mir so die Berichte über Einreise- und Zollkontrollen anhöre, verspüre ich da auch wenig Lust dazu. Naja, vllt wird da auch gerne übertrieben... was sind denn so Deine Erfahrungen?

winkwink

also ich war schon unzählige male dort und hatte bisher noch nicht die geringsten probleme. vorallem was den zoll angeht. da wurde ich bisher noch immer durchgewunken (am zürcher flughafen hingegen sind gepäcksdurchsuchungen an der tagesordnung). die einreisebestimmungen sind seit dem 11. september um einiges strenger geworden, ich habe aber bisher noch mit fast jedem einreisebeamten geplaudert und witze gemacht, während ich bei der rückkehr in zürich vom flughafenpolizisten nicht einmal begrüsst werde. probleme hatte ich noch nie.

aber es gibt überall ausnahmen und ich möchte keineswegs abstreiten, dass die US Einreisebehörde in gewissen fällen ziemlich stur und streng sein kann. dennoch würde ich die strengeren einreisevorschriften nicht als hindernis für einen USA aufenthalt sehen. die unglaubliche vielfalt der natur ist für mich immer noch atemberaubend. und die weltmetropolen wie new york und san francisco (los angeles ist geschmackssache) sind sicher nirgendwo anders in der welt zu finden.

aber eben, der liebe herr präsident macht den besuch schon nicht besonders attraktiv. da sich nun aber die politische stimmung zu wenden scheint sollte dies bald auch nicht mehr so problematisch sein. und wenn man mit den leuten dort auf einer höheren ebene als "schönes wetter heute" diskutiert (vielleicht nicht unbedingt mit einem texanischen rodeohelden) erhält man auch eine andere einsicht in ein land, dessen popularität in letzter zeit zusehends abgenommen hat. dies ist eine einsicht, welche zeitungen und fernsehen kaum vermitteln können.

ich verstehe die abneigung gegen die USA schon und bin auch ein grosser gegner der bush-politik. ich hatte aber scho immer mühe mit der betitelung des unkultivierten amerikaners, vor allem wenn diese bezeichnung nicht auf eigens gemachten erfahrungen beruht. ein land kann man meines erachtens erst richtig beurteilen, wenn man selber für längere zeit dort war. ich selber hüte mich jedenfalls vor vorurteilen. oder ich versuche es zumindest, denn es ist nicht immer einfach.

liebe grüsse, schöunwink

27.12.2006, 17:56 #nxYEu3DI

schoeun schrieb:
Flo schrieb:
aber das verpestete Amerika ist doch nur noch zu wenig gebrauchen. wir könnten es höchstens als Exil verwenden....

wann warst du denn das letzte mal in den usa und warum hat es dir nicht gefallen?

das war auch eher ironisch gedacht zwinker ! In Anlehnung an ihre Umweltpolitik!

28.12.2006, 08:51 #729z3JnZ

schoeun schrieb:
...und wenn man mit den leuten dort auf einer höheren ebene als "schönes wetter heute" diskutiert (vielleicht nicht unbedingt mit einem texanischen rodeohelden) erhält man auch eine andere einsicht in ein land...
Das sehe ich leider etwas anders. Die meisten US-Amerikaner, die ich kenne, sind zu solcher Diskussion gar nicht fähig, einschließlich meiner eigenen Verwandschaft. Die vorhandenen Bildungslücken versuchen sie mit geballter Überheblichkeit zu kaschieren. Das ist eine Kombination, bei der ich einen ganz dicken Hals bekomme.
schoeun schrieb:
...aber eben, der liebe herr präsident macht den besuch schon nicht besonders attraktiv. da sich nun aber die politische stimmung zu wenden scheint sollte dies bald auch nicht mehr so problematisch sein...
Das ist das nächste Problem. Die meisten haben gar keine eigene politische Meinung und folgen ihrem Präsidenten mehr oder minder blind. OK, da gibt es in Deutschland leider auch genug, die nicht merken, wie sie von unseren Politikern über'n Tisch gezogen werden, aber bei den Amerikanern hat es leider auch oft starke außenpolitische Auswirkungen. Die Einstellung der US-amerikanischen Wirtschaft tut ein übriges. Auch deren Verhältnis zu Umweltproblemen.

schoeun schrieb:
...die unglaubliche vielfalt der natur ist für mich immer noch atemberaubend. und die weltmetropolen wie new york und san francisco (los angeles ist geschmackssache) sind sicher nirgendwo anders in der welt zu finden...
Ja die ausgeprägte Natur in diesen Megastädten ist schon beeidruckend. lollollol Nein mal im Ernst. Für solche Städte habe ich überhaupt nix übrig. Die landesspezifische Flora und Fauna ist sicher sehenswert, aber das ist in anderen Ländern auch nicht anders. Von daher müßtest Du überall zugegen sein, um nix zu verpassen. zwinker

schoeun schrieb:
...die einreisebestimmungen sind seit dem 11. september um einiges strenger geworden, ... probleme hatte ich noch nie. aber es gibt überall ausnahmen und ich möchte keineswegs abstreiten, dass die US Einreisebehörde in gewissen fällen ziemlich stur und streng sein kann. dennoch würde ich die strengeren einreisevorschriften nicht als hindernis für einen USA

aufenthalt sehen...

Das wäre ja alles nicht so problematisch. Mehr Sicherheit ist für alle gut und Terrorismus muß bekämpft werden. Wenn das allerdings zu Lasten der Privatsphäre jedes einzelnen geht, finde ich das nicht mehr witzig. Was die US-Behörden aktuell an Datenerfassung und -speicherung betreiben übertrifft alles, was man jemals von den ehemaligen östlichen Geheimdiensten gehört hat. Leider sind unsere Politiker auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ist aber bei der Bush-Verehrung unserer derzeitigen Bundeskasperin kein Wunder. Wir entwickeln uns dank solcher Maßnahmen zum perfekten Überwachungsstaat. traurig Und die USA geben die Richtung vor. Ein weiteres Problem was ich habe, ist die Doppelmoral der Amerikaner. Auf der einen Seite soll der Terrorismus bekämpft werden, andereseits darf sich aber durchaus jeder, egal welche Gesinnung, Waffen zulegen. Wie geht das denn zusammen?

Wie auch immer, mich wird niemand zum US-Liebhaber bekehren können. fröhlich

Um aber mal wieder zu unser aller Hobby zurückzukommen. Beneiden tue ich die Amerikaner tatsächlich um das gigantische Angebot an Spirituosen aller Art. unschuldigstösschen

Grüße wink

28.12.2006, 09:27 #F5ziEVVj

Hallo SchuettelStefan,

mit großen Interesse verfolge ich gerade deine Diskussion mit schoeun. Warst du schon mal in der USA? Sicherlich hast du in vielen Dingen recht, was die amerikanische Politik angeht.

Kennst du dort die Menschen und deren Einstellung persönlich?

schoeun schrieb:

ich verstehe die abneigung gegen die USA schon und bin auch ein grosser gegner der bush-politik. ich hatte aber scho immer mühe mit der betitelung des unkultivierten amerikaners, vor allem wenn diese bezeichnung nicht auf eigens gemachten erfahrungen beruht. ein land kann man meines erachtens erst richtig beurteilen, wenn man selber für längere zeit dort war. ich selber hüte mich jedenfalls vor vorurteilen. oder ich versuche es zumindest, denn es ist nicht immer einfach.

liebe grüsse, schöunwink

Auch ich mag die "Amis" nicht. Meine Meinung bildet sich aber ausschließlich aus den Medien und amerikanischen Filmen. Ich selbst war noch nicht in den USA. Darum finde ich schoeun´s Äußerung in seinem letzten Absatz (siehe oben) recht interessant und ist m. E. nicht ganz von der Hand zu weisen.

winkLenni

28.12.2006, 10:01 #IOm1SdeA

Naja was Fakt ist, ist das in Gebieten mit mehr als 10 Einwohnern/km² die Kriminalität aufgrund der Waffengesetze exorbitant hoch ist, so auch da wo ich hinfahre. Meine Verwandten sagten dass da kein Tag vergeht an dem nicht irgendwo im Bezirk ein Raubüberfall stattfindet, vornehmlich durch schwarze Täter. Traurig aber wahr...

Zu D. als Überwachungsstaat: Wohl wahr, vor allem da geplant ist, jeden Klick eines jeden Internetusers demnächst für 2 Jahre zu speichern und zu archivieren, was ich schon als erheblichen Einschnitt in die Privatsphäre jedes Einzelnen empfinde. Hoffe das der (entschuldigung für den Ausdruck) scheißdreck nicht am Bundesverfassungsgericht vorbei kommt! wütendwütendwütendwütendwütend

28.12.2006, 15:49 #ou6WP9P7

SchuettelStefan schrieb:
Das sehe ich leider etwas anders. Die meisten US-Amerikaner, die ich kenne, sind zu solcher Diskussion gar nicht fähig, einschließlich meiner eigenen Verwandschaft. Die vorhandenen Bildungslücken versuchen sie mit geballter Überheblichkeit zu kaschieren. Das ist eine Kombination, bei der ich einen ganz dicken Hals bekomme.

ich möchte auch nicht abstreiten, dass es einige amis gibt die genauso argumentieren. aber ich habe da ganz andere erfahrungen gemacht. wenn du andere erfahrungen gesammelt hast dann tut es mir leid. wenn ich unsere politiker anschaue argumentieren diese oft genau gleich. dieses vorurteil ist etwa so zutreffend wie jenes, dass alle schweizer jodeln können...

SchuettelStefan schrieb:
Das ist das nächste Problem. Die meisten haben gar keine eigene politische Meinung und folgen ihrem Präsidenten mehr oder minder blind. OK, da gibt es in Deutschland leider auch genug, die nicht merken, wie sie von unseren Politikern über'n Tisch gezogen werden, aber bei den Amerikanern hat es leider auch oft starke außenpolitische Auswirkungen. Die Einstellung der US-amerikanischen Wirtschaft tut ein übriges. Auch deren Verhältnis zu Umweltproblemen.

naja, die erste aussage kannst du wohl kaum auf erfahrungen stützen, die du in den usa gemacht hast, womit wir wieder bei meinem argument mit "go see it for yourself" wären.

ausserdem schert sich die wirtschaft, egal in welchem land, eh einen dreck um die umwelt. zum thema umwelt: gerade kalifornien befindet sich in einem grossen umschwung. die anzahl an hybridfahrzeugen ist hierzulande wesentlich kleiner als dort, während hier die SUV's z.b. von bmw, audi und mercedes traumabsätze verbuchen. das recyclingsystem ist, man glaube es oder nicht, auch massiv verbessert worden (welches mir vor ort erklärt wurde). auch alternative energien (riesige solar- und windkraftwerke wurden errichtet) sind im kommen. natürlich gibt es noch viel zu tun, aber es ist eine besserung in sicht.

eine kleine anekdote: in einem bürobetrieb ist es im winter zu heiss. anstatt das fenster zu öffnen wird die klimaanlage eingeschaltet. passiert in den usa! falsch, das war hier in bern. da hab ich nicht schlecht gestaunt...

SchuettelStefan schrieb:
Ja die ausgeprägte Natur in diesen Megastädten ist schon beeidruckend. lollollol Nein mal im Ernst. Für solche Städte habe ich überhaupt nix übrig. Die landesspezifische Flora und Fauna ist sicher sehenswert, aber das ist in anderen Ländern auch nicht anders. Von daher müßtest Du überall zugegen sein, um nix zu verpassen. zwinker

leider ist es noch nicht möglich, sich schnell irgendwo hinzubeamen. die städte sind geschmackssache, ich kenne aber kaum jemanden, dem new york und san francisco nicht gefallen haben...und diese städte sind ein must! auch der grand canyon, bryce canyon und der petrified forest im südwesten sind einzigartig. alte goldminen und westernstädte, wie man sie aus filmen kennt, sieht man auch nur dort. wer etwas von der welt sehen möchte kommt m.E. nicht um diese sights herum. ich würde jedem aber genauso eine reise nach kolumbien oder ägypten usw. empfehlen.

Schuettelstefan schrieb:
Das wäre ja alles nicht so problematisch. Mehr Sicherheit ist für alle gut und Terrorismus muß bekämpft werden. Wenn das allerdings zu Lasten der Privatsphäre jedes einzelnen geht, finde ich das nicht mehr witzig. Was die US-Behörden aktuell an Datenerfassung und -speicherung betreiben übertrifft alles, was man jemals von den ehemaligen östlichen Geheimdiensten gehört hat. Leider sind unsere Politiker auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ist aber bei der Bush-Verehrung unserer derzeitigen Bundeskasperin kein Wunder. Wir entwickeln uns dank solcher Maßnahmen zum perfekten Überwachungsstaat. traurig Und die USA geben die Richtung vor. Ein weiteres Problem was ich habe, ist die Doppelmoral der Amerikaner. Auf der einen Seite soll der Terrorismus bekämpft werden, andereseits darf sich aber durchaus jeder, egal welche Gesinnung, Waffen zulegen. Wie geht das denn zusammen?

Wie auch immer, mich wird niemand zum US-Liebhaber bekehren können. fröhlich

Um aber mal wieder zu unser aller Hobby zurückzukommen. Beneiden tue ich die Amerikaner tatsächlich um das gigantische Angebot an Spirituosen aller Art. unschuldigstösschen

die überwachung ist sicherlich sehr problematisch und dagegen wehre ich mich auch vehement, da gebe ich dir recht. schade ist auch, dass viele europäische staatspräsidenten bush blind folgen. es ist sehr einfach, auf andere mit dem finger zu zeigen, es aber dann selber nicht besser zu machen. das argument, dass man wegen der politik nicht mehr in die usa reist, ist auch sehr schwammig. dann könnte man eigentlich auch nicht mehr nach england reisen, denn tony blair unterstützt bush und den irak krieg wo er nur kann. und der wäre eigentlich noch ein liberaler von der arbeiterpartei, nicht ein texanischer cowboy! die engländer haben ausserdem ein gesetz erlassen, welches grundlose und unbeschränkte festnahmen von terrorverdächtigen legitimiert, wie es auf guantanamo bay geschieht.

ja, wer hätte je gedacht, dass es im CS forum noch zu politischen diskussionen kommen wird. brauchts halt manchmal auch, denn gäbe es nicht verschiedene ansichten wäre das leben ja langweilig. aber dies sollte auf keinen fall den zusammenhalt im forum gefährden. in diesem sinne: stösschen

lg schöunwink

28.12.2006, 16:03 #jovvrDQ4

zu den waffen: interessant ist nämlich, dass in der schweiz jeder anständige bürger (und auch viele unanständige) ein sturmgewehr zu hause hat. jedoch wird es hierzulande weniger für bandenmässige schiessereien verwendet, als sich selber oder gar seine ganze familie umzubringen. die jährliche todeszahl durch schusswaffen ist in der schweiz meines wissens prozentual nicht viel tiefer als in den usa.

die schiessereien in den amerikanischen armenvierteln sind jedoch schon sehr problematisch und bedürfen einer guten lösung, was sicherlich keine leichte aufgabe ist. dennoch beängstigt mich die gewaltbereitschaft in der schweiz viel mehr, wenn jugendliche und ältere menschen brutal verprügelt und ausgeraubt werden. auch schon morgens um 11:00 uhr, zwei freunde meines bruders wurden um 21:30 mitten in der stadt überfallen.

jedenfalls ist es bei mir so, dass ich in den usa noch nie angst um mein portemonnaie haben musste, hierzulande bin ich mir dessen jedoch nicht mehr so sicher...

28.12.2006, 16:10 #mGzfWPcT

Hi schoeun,

danke für die ausführliche Info. Das relativiert einiges von dem bisher gehörten.

Über "die" Amerikaner kann ich enig sagen, da ich so gut wie keine kenne. OK, von Bars in K-Town, aber Truppenangehörige sind wohl nicht unbedingt typische Vertreter unschuldig

Was das Thema Sicherheit und Datenschutz angeht, da teile ich eher Stefans Ansicht - obwohl ich persönlich die Sicherheitskontrollen beim Fliegen für völlig überzogen halte. Aber die politische Ausrichtung eines Landes sollte auch nicht unbedingt (alleine) Grund für Besuch oder Nichtbesuch sein... naja, vermutlich stellt sich die Frage für mich in nächster Zeit sowieso nicht; es gibt noch so viele Ziele mit höherer Priorität.

winkwink

28.12.2006, 16:28 #9M0exRhP

hi p.k

danke für dein feedback. jaja, die truppenangehörigen sind schon ein bisschen speziellfröhlich aber dies ist auch in der schweiz nicht besser, habe da gestern abend auch wieder einiges erlebtüberrascht

zu den flughafenkontrollen: ich frage mich auch, ob diese wirklich den gewollten schutz bringen! 100%-ige sicherheit wird es nie geben. ich verstehe aber auch hier nicht, warum sich europa dann nicht gegen diese beschränkungen wehrt! klar, die usa haben viel macht. aber nur zu sagen, dass diese idioten (und damit meine ich die regierung) von übersee uns das fliegen zur hölle machen und dann brav zu kuschen ist auch nicht viel besser. das stört mich eigentlich am meisten, dass sich europa (im bündnis ebenfalls eine weltmacht) nicht gegen teilweise unnötige einschränkungen der usa wehrt.

wir haben jetzt immer nur die negativen seiten der usa aufgezählt und mit argumenten gegeneinander abgewogen. wie wärs mal mit etwas positivem? z.b. die gastfreundschaft: man ist in jedem haus und zu jeder tages- und nachtzeit herzlich willkommen. auch von leuten, welche man kaum kennt, wird man in ihre stadt und ihr haus eingeladen. dies ist natürlich ein punkt, den man definitiv vor ort erleben muss. wie gesagt, go see it for yourself. meine gastfamilie, welche ich einmal jährlich besuche, ist wie eine zweite familie für mich. ich kann bei ihnen und all ihren kindern immer wohnen, kriege ein auto, einen kühlschrank voller essen und kann auch alleine im haus wohnen, wenn sie nicht dort sind. gut, natürlich habe ich eine besondere verbindung zu ihnen, da ich ein jahr dort gewohnt habe, aber es ist schon sehr speziell.

die erfahrung mit der gastfreundschaft mache ich immer wieder. dies ist ein vorurteil (geht das auch im positiven sinne?fröhlich), welches definitiv zutrifft.

lg, schöunwink