...Die meisten haben gar keine eigene politische Meinung und folgen ihrem Präsidenten mehr oder minder blind...
naja, die erste aussage kannst du wohl kaum auf erfahrungen stützen...
Nun das letzte Wahlergebnis belegt meine Feststellung wohl genügend. schoeun schrieb:
...die anzahl an hybridfahrzeugen ist hierzulande wesentlich kleiner als dort, während hier die SUV's z.b. von bmw, audi und mercedes traumabsätze verbuchen. das recyclingsystem ist, man glaube es oder nicht, auch massiv verbessert worden (welches mir vor ort erklärt wurde). auch alternative energien (riesige solar- und windkraftwerke wurden errichtet) sind im kommen. natürlich gibt es noch viel zu tun, aber es ist eine besserung in sicht...
Nimm mal nicht die absoluten Zahlen, sondern setze das ins Verhältnis zum Rest. Wenn Du's nämlich prozentual betrachtest sieht das ganze recht dünn aus. Laut US-Energieministerium stammen heute in den USA erst 1,5 Prozent der Autokraftstoffe und rund sechs Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. John Kerry wollte ja eine Wende in der amerikanischen Energiepolitik herbeiführen. Daran waren die cleveren US-Bürger nicht interessiert. Di haben dann doch lieber wieder G.W.B. gewählt. schoeun schrieb:
...die städte sind geschmackssache, ich kenne aber kaum jemanden, dem new york und san francisco nicht gefallen haben...
Nun kennst Du einen. Ich hasse große Städte. schoeun schrieb:
...das argument, dass man wegen der politik nicht mehr in die usa reist, ist auch sehr schwammig. dann könnte man eigentlich auch nicht mehr nach england reisen...
Ja wie jetzt? Will den jemand da hin? schoeun schrieb:
...man ist in jedem haus und zu jeder tages- und nachtzeit herzlich willkommen. auch von leuten, welche man kaum kennt, wird man in ihre stadt und ihr haus eingeladen. dies ist natürlich ein punkt, den man definitiv vor ort erleben muss. wie gesagt, go see it for yourself. meine gastfamilie, welche ich einmal jährlich besuche, ist wie eine zweite familie für mich. ich kann bei ihnen und all ihren kindern immer wohnen, kriege ein auto, einen kühlschrank voller essen und kann auch alleine im haus wohnen, wenn sie nicht dort sind. gut, natürlich habe ich eine besondere verbindung zu ihnen, da ich ein jahr dort gewohnt habe, aber es ist schon sehr speziell...
Nun das letzte Wahlergebnis belegt meine Feststellung wohl genügend.
die wahl war wiedereinmal ziemlich knapp. von mehrheit möchte ich aber nicht sprechen, es waren ja fast 50% gegen bush. dieses ergebnis wird natürlich durch das völlig veraltete elektorale wahlsystem oft schlecht beeinflusst, was aber nichts rechtfertigen sollte. durch ein wahlergebnis gleich eine ganze bevölkerung in einen topf zu werfen, naja, das ist mir dann doch etwas zu einfach
Schuettelstefan schrieb:
Nimm mal nicht die absoluten Zahlen, sondern setze das ins Verhältnis zum Rest. Wenn Du's nämlich prozentual betrachtest sieht das ganze recht dünn aus. Laut US-Energieministerium stammen heute in den USA erst 1,5 Prozent der Autokraftstoffe und rund sechs Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. John Kerry wollte ja eine Wende in der amerikanischen Energiepolitik herbeiführen. Daran waren die cleveren US-Bürger nicht interessiert. Di haben dann doch lieber wieder G.W.B. gewählt.
die zahlen sind durchaus interessant und es ist mir auch bewusst, dass dem bush die umwelt gleichgültig ist. wie sieht's denn mit den zahlen in deutschland aus, so zum vergleich? wichtig ist ja auch, was jeder für sich selber tut. wir haben zum beispiel solarzellen für strom sowie eine solarinstallation für warmwasser, welche das wasser im sommer kostenfrei auf 90 grad heizt (einsparung von 10 kwh pro tag, an dem das wasser gewärmt werden muss). die solarzellen liefern gute 2 kwh, womit wir unseren haushalt versorgen können und die nicht benötigte energie in das stormnetz zurückspeisen (der stromzähler läuft rückwärts). es ist nicht viel, aber immerhin ein schritt in die richtige richtung.
SchuettelStefan schrieb:
Nun kennst Du einen. Ich hasse große Städte.
da kann man nix machen
SchuettelStefan schrieb:
Ja wie jetzt? Will den jemand da hin?
hehe, das ist eben die frage mich nähme schon wunder, wie du dazu stehst. oder anders gefragt: in welche länder zieht es dich denn?
...hehe, das ist eben die frage mich nähme schon wunder, wie du dazu stehst. oder anders gefragt: in welche länder zieht es dich denn?...
Gar nicht. Ich mag Reisen nicht wirklich. Wenn ich mal nicht innerhalb Deutschlands wohin fahre, was selten genug vorkommt, beschränkt sich's meist auf die angrenzenden Lokationen. Dänemark, Luxemburg, Schweiz, maximal noch Italien. Muß aber nicht sein. Ich kann meine Zeit auch anders verbringen. zB. mit Arbeiten im/am Haus.
Gar nicht. Ich mag Reisen nicht wirklich. Wenn ich mal nicht innerhalb Deutschlands wohin fahre, was selten genug vorkommt, beschränkt sich's meist auf die angrenzenden Lokationen. Dänemark, Luxemburg, Schweiz, maximal noch Italien. Muß aber nicht sein. Ich kann meine Zeit auch anders verbringen. zB. mit Arbeiten im/am Haus.
no offense, aber diese beschreibung trifft doch voll auf den vorzeigeamerikaner zu! er reist sehr selten und ist ein selfmademan, der sein haus in stand hält oder ist es doch nur ein vorurteil?
wie gesagt, die geschmäcker sind verschieden. aber ich reise halt leidenschaftlich gern.
lg, schöun
p.s. was ich in kalifornien auch immer geniesse ist das rauchverbot in öffentlichen lokalen. habe gerade an meinem t-shirt von letztem samstag gerochen (auf dem weg in die waschküche, ich trage es nicht mehr). einfach nur widerlich! da sind mir die abgase in L.A. noch lieber!
...aber diese beschreibung trifft doch voll auf den vorzeigeamerikaner zu!...
Mag sein, aber ich bin keiner. Ich richte mich auch nicht nach den Vorurteieln, sondern ausschließlich nach dem was ich kenne. Und glaub mir, selbst meine Verwandten (San Diego) sind genau so, wie ich's gesagt habe. Einfach nur grauenvoll. schoeun schrieb:
...oder ist es doch nur ein vorurteil?...
Nein, wie gesagt, reine Erfahrungs-, oder in meinem Fall wohl eher, Kontaktwerte.
nee, oklahoma ist halt einer dieser südstaaten, wo die menschen doch eher dazu neigen, bush anhänger zu sein. hab das nur als beispiel genommen. es verwundert mich doch n bisschen, dass sie aus san diego sind (und vorher miami). aber eben, die politische haltung ist ja nicht unbedingt regional bedingt.
meine gastfamilie (2. familie) wohnt in fresno, kalifornien. zudem hab ich verwandte in boston und in beaufort, south carolina.
ich wollte eigentlich auch schon anmerken, dass wir mit unserer diskussion völlig in den offtopic bereich driften. aber wie schuettelstefan richtig gesagt hat, das passiert halt ab und zu
Powel, Bush und Rice sitzen in einem Helikopter über Washington, da meint Bush zu Rice: Ich könnte jetzt eine 100 Dollarnote aus dem Fenster werfen und einen da unten glücklich machen.Antwortet Rice: Du könntest auch 2 50er runterwerfen und 2 da unten glücklich machen. Meint Powel: Seid ihr so blöd, nehmt doch 5 20er und macht 5 da unten glücklich. Da dreht sich der Pilot um und meint Wisst ihr ich frage mich gerade warum ich nicht euch drei da runterwerfe und die ganze Welt damit glücklich mache!