Wenn man da antwortet, dass einen täglich so geht, dann hat man m. E. ein ernsthaftes Problem!Ich spreche aus leidvoller Erfahrung.
Achim, rufe mich mal an oder schicke mir ´n Mail.
Wie aber kriegt man bei diesem Test von einem Quartalsäufer eine Antwort auf A?
*Wie oft trinken Sie Alkohol?
0 Nie
1 Monatlich einmal oder weniger
2 Zwei- oder dreimal im Monat
3 Zwei- oder dreimal in der Woche
4 Vier- oder mehrmals in der Woche*
Der kann eigentlich alle nicht ankreuzen, oder irre ich da? 
Grüße 
Würde sagen 1 Monatlich einmal oder weniger. Weniger kann heißen, 3-4 mal im Jahr, das liegt dann zwischen Punkt 0 und 2.
Gruß 
Worauf ich raus will ist eigentlich folgendes. Egal wie man einen sogenannten Test, sei es nun der Alkoholabhhängigkeitstest, oder ein anderer, auch aufzieht, man kann einfach nicht pauschalisieren. Sicher sind das Anhaltspunkte, aber mehr eben auch nicht. Man muß, wenn man das rausfinden will schon etwas genauer beobachten. Es reicht nicht einen Fragebogen auszufüllen.
Aber gut nun, weiter im Text. Ich finde Eure Ausführungen wirklich hoch interessant. 
Grüße 
Mache du doch mal einen Vorschlag in einem Beispiel wie für dich ein aussagekräftiger Test aussehen würde anhand einer für dich aussagekräftigen Frage.


Gruß
P.S. Natürlich reicht es nicht einen Fragebogen auszufüllen. Da muss es schon mehr sein. (Arzt, Angehörige, Arbeitgeber die einen auf unnatürlich hohen Alkoholkonsum ansprechen. Nur als Beispiel. Sicherlich müssen zur Erkennung als Alkoholiker noch viel mehr "Beweispunkte" kommen.
Das wichtigste vor Allem aber ist, dass das jemand der von sich selber schon merkt, dass an seinem Trinkverhalten nicht stimmt, sich mal ein paar Gedanken darüber macht.
Ich wüßte keinen MultipleChoiceTest, egal welches Thema, der mir jemals wirklich schlüssig irgend etwas bewiesen hätte. Das ist ja das, was ich schon die ganze Zeit sage.
Die Abhängigkeitsfrage, kann man glaube ich nur durch Beobachtung der Lebensumstände und mehrere eigehende, zeitlich auseinanderliegende Gespräche ermitteln.
Oftmals ist das auch eine Kopfsache. Als ich noch geraucht habe, habe ich geglaubt, daß ich nicht so ohne weiteres damit aufhören kann. Als ich aber erst mal den Entschluß gefaßt hatte, hab ich es auch durchgezogen und siehe da, es geht. Ich verspüre auch nicht den Drang wieder damit anzufangen. Selbst wenn ich neben einer brennenden Zigarette stehe, ist mir das egal. Gut zugegeben, die ersten 6-8 Wochen war's mir nicht ganz egal, aber heute nach über 3,5Jahren läßt es mich völlig kalt. Aber das gehört glaube ich nicht in diesen Thread, obwohl es ja auch was mit Sucht zu tun hat.
Grüße 
Na so ganz vorbei ist das mit dem Rauchen auch nicht am Thema vorbei, schließlich geht es hier auch um die Gefahren von Sucht. Ansonsten gratuliere ich dir, dass du das mit dem Rauchen überwunden hast.


Gruß 
Ich glaube das ein Quartalssäufer wohl aus der Zeit bevor er Das wurde aus Erfahrung sagen kann das er mehrmals pro Woche trinkt. Zumindst in meinem Fall war es das ich manchmal wochenlang zwar regelmässig, aber in normalen Umfang (2-3 Flaschen Bier und max 1 Schnaps/Tag) trank. Also nicht unbedingt ne Menge die mich umhaute. Aber dann gings wieder los 
Da trank ich das doppelte zum Frühstück. Aber wie SchuettelStefan schon sagte die Tests kann man nicht pauschal auf alle anwenden. Es gibt zig Arten von Alkoholikern, Gründen, Trinkverhalten. Diese Tests sollen auch nur Anhaltspunkte geben.
Achim.
Ja, als Anhaltspunkt ist ein Test schon interessant. Ich liege erwartungsgemäß im gelben Bereich - klar, bei täglichem Weinkonsum. Problematisch wird es m.E. dann, wenn die Gier nach Alkohol alles andere überlagert; und insbesondere die Trinkmenge nicht mehr gesteuert werden kann...


D. Wie oft haben Sie im letzten Jahr an Alkohol gedacht?
Selbstverständlich täglich. Mehrfach!
Also spätestens, wenn ich auf dieser Seite bin. Aber das heißt doch nicht, dass ich auf die Idee komme, vormittags zu trinken...

Dagegen ist auch nichts zu sagen. Wenn man es verträgt und sein Alkoholkonsum unter Kontrolle hat, dann kann man auch täglich ein Glas alkoholisches trinken. Genauso gut ist es aber auch, mal eine Pause von ein paar Tagen/eine Woche einzulegen.
Hast du dir schon mal überlegt, ob es jeden Tag was alkoholisches sein muss? Selbstverständlich will ich dich in diesem Punkt nicht kritisieren. Mit dieser Seite möchten Achim und ich nur die User dazu auffordern kritisch mit den Umgang von Alkohol umzugehen.
Gruß
Nein, ich meine doch nur, dass es gar nicht möglich ist, zB. einen Tequila-Fred zu lesen, ohne an Tequila und damit auch an Alkohol zu denken.
Also auch wenn ich mir danach ein alk-frei Rezept raussuche habe ich vorher an Alk gedacht, aber halt nicht unbedingt weil ich welchen trinken wollte.

Hi Lenni,
ich vermute mal, daß das obige Posting auf meinen Betrag gemünzt ist - ich esse jeden Tag, also trinke ich auch jeden Tag Wein (sicher auch mehr als nur ein Glas). Gehört für mich zur Lebensqualität. Wenn ich so meine Rezeptideen für die kommende Woche entwickle, macht es mir schon Spaß, mir den korrespondierenden Wein vorzustellen bzw. aus dem Keller auszusuchen. Gestern abend hatte ich beispielsweise ein Hühnerfrikasse in Sahnesauce auf Nudeln mit einigen King Prawns; da ist es gar nicht so einfach, den passenden Begleiter zu finden. Der gewählte 04er Chardonnay Auslese aus der Pfalz wars dann aber. Naja, das gehört jetzt eigentlich schon fast in einen anderen Thread.


Hallo p.k,
nein, eher eine Antwort auf Anne´s Kommentar. Ich dachte, sie will/muss jeden Tag Alkohol trinken, sie meinte aber, sie denkt jeden Tag an Alkohol, wenn sie die Beiträge liest.
In Übrigen sollte es weder bei Anne noch bei dir eine Kritik sein. Mit dieser Seite möchten Achim und ich nur die User dazu auffordern kritisch mit den Umgang von Alkohol umzugehen.
@Anne: Was bitte ist ein Tequila- Fred?

Gruß
Hi Lenni,
ich find´ jedenfalls diesen Thread sehr gut; und sehe Deine Anmerkungen auch keinesfalls als Kritik. Und selbst wenn - wenn das eigene Verhalten von anderen kritisiert wird, zwingt das ja dazu, mal drüber nachzudenken. Und das kann nicht schaden. 


Richtig, da kommt man mal zum grübeln und das macht man lieber früher als später, bevor es vll. zu spät ist. 
Wovon kommt man leichter los? Alkoholsucht oder Nikotinsucht?
Ich bin Nichtraucher, aber Bekannte von mir sagen, das von Nikotinsucht loszukommen schwerer ist. Ich kann als Nichtraucher nichts dazu sagen, musst du mal einen starken Raucher fragen, jg-company.
Gruß

