Wir hatten zwar immer mal wieder berufliche Mitglieder. Im Moment fällt mir allerdings kein aktiver ein. Da wirst Du wahrscheinlich im Augenblick vergeblich auf eine Antwort warten.
Ahh ok schade eigentlich, da man sich als Hobbyshaker den Beruf evtl. ein bisschen zu sehr als einen Traumberuf sieht und man nur immer hört wie toll alles ist, aber alles hat seine Schattenseiten die Frage is ob man damit klar kommt.
Ahh ok schade eigentlich, da man sich als Hobbyshaker den Beruf evtl. ein bisschen zu sehr als einen Traumberuf sieht und man nur immer hört wie toll alles ist, aber alles hat seine Schattenseiten die Frage is ob man damit klar kommt.
Hallo Jesse,
jetzt muß ich doch das Wort ergreifen. Es kann ein Traumberuf werden, wenn man genug Enthusiasmus aufweist. Der Weg dorthin ist aber lang. Stell dir mal diesen Beruf als Gast vor. Was erwartest Du von Jemandem der dir einen Cocktail bereitet?
Auch wenn ich bestimmt älteren Semesters bin als Du und vielleicht in deinen Augen verschrobene Ansichten habe, denke ich gehst Du mit mir konform, dieser Jemand sollte in erster Linie freundlich zu mir sein. Als nächstes, aber nicht zweitrangig, Sauberkeit in seiner Arbeit ist oberstes Gebot. Eine angenehme Erscheinung mit adrettem Äußeren, sprich Kleidung halte ich ebenfalls für wichtig. Von diesem Jemand erwarte ich, daß er kommunikativ ist. Small talk mit mit hält, wenn ich es wünsche. Aber auch den Mund halten kann, wenn ich es wünsche. Dazu gehört eine gute Allgemeinbildung und Menschenkenntnis, nicht zuletzt einige Fremdsprachen sollte er möglichst beherrschen.
Daß er sich in seinem Beruf auskennt, die Materie beherrscht, sowohl die Unterschiede der verschiedensten Alcoholica als auch die Zusammensetzung der Cocktails nicht nur der Klassiker aus dem Effeff kennt, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Nicht zu vergessen, er muß Arbeiten, wenn andere Party machen. Kurzum, er ist, verstehe mich bitte nicht falsch, Diener des Gastes. Und das vermisse ich doch sehr bei so manchem selbsternannten Barman.
Wenn Dir so ein Beruf Spaß bereiten könnte, beglückwünsche ich dich. Diese souveränen Typen sind eine äußerst seltene Spezies.
Übrigens, Bartender ist der Pächter einer Bar, nicht gleichbedeutend, daß er auch Cocktails mixt. Barkeeper wäre dann noch der Inhaber des Etablissements.
ich arbeite jetzt einigen Jahren beruflich an der Bar. Stimmt es kann ein Knochenjob sein vor allem weil du nie weisst was kommt, wie lange du arbeitest oder wie lange du in einem Unternehmen bleibst.Beziehungen zu einem Partner, in diesen Beruf oder überhaupt in der Gastro sind oft nicht einfach der Partner sollte schon wissen auf was er sich da einlässt. Neben dem ganzen fachlichen Wissen sollte man auch noch den Gast Motivieren, aufbauen und sein "Seelsorger" sein und Den Arbeitsplatz sowie die angemessene Kleidung immer sauber halten. Ich könnte mir aber keinen anderen Beruf mehr Vorstellen . Da ich jetzt in Einem Familienhotel arbeite habe ich sehr viel mit Kindern an der Bar zu tun und was soll ich sagen es gibt Tage da könnte man sie zum Mond schiessen aber wenn ich mit Ihnen den Cocktail Kurs mache gibt es immer wieder was zu lachen und ausser gewöhnliche fragen. Im grossen und ganzen kann man sagen das es ein Beruf ist der wenn man Ihn liebt richtig Spass macht, man darf nur nicht vergessen das man immer an sich arbeiten und sich weiterbilden muss.