

Aber jetzt mal Spaß beiseite, bei kleinen Winzern wird soetwas wie damals bestimmt nicht wieder passieren.
Da kaufe ich auch ohne bedenken meinen Wein.
Allerdings....da wo Geld verdient wird herrsch auch Skrupellosigkeit (Wurst- Fleisch- Döner- u. Käseskandal)

Es gab doch unlängst auch einen Weinskandal oder? Glaub das war in Italien wenn ich mich recht erinnere. Oder täusch ich mich da jetzt? 
lg 
Nein. Du täuschst Dich nicht - deshalb habe ich I auch ausgenommen. Allerdings wurde da nicht gepanscht in eigentlichen Sinne, sondern nur Trauben aus anderen Anbaugebieten unter dem Namen "Brunelli" (?? oder so...) vermarktet. Aber Weine aus I kauf´ ich sowieso praktisch nicht mehr.
Und warum nicht? Hat das geschmackliche Gründe, oder vertraust du der Qualität nicht?
Naja, es gibt nach wie vor sehr gute Weine aus I - aber eben auch sehr schlechte. Am Preis kann man das nicht immer erkennen... außerdem füllen die Italiener fast nur noch mit Silikonpropfen ab, was ich nicht mag. Sicher, auch in F wird immer mehr mit Silikon gearbeitet; aber bei einem prov. Rosé weiß ich einfach, was ich habe.
Tendenziell kaufe ich sowieso immer mehr Weine direkt bei meinen Winzern. Da stimmt auch das Preis/Leistungsverhältnis. Und bei ausländischen versuche ich Winzer ausfindig zu machen, die versenden. Ich habe in der Bourgogne Weine zu einem hervorragenden Preis gesehen - kosten hier locker das doppelte...
Das ist verständlich. Ich hoffe das ich auch mal in den Genuss komme Wein direkt beim Winzer zu verkosten.
Wir waren vor 3 Jahren mal in der Toskana und hatten dort ein Weingut besucht und auch Weine verkostet. Das war zum einen sehr interessant und zum anderen auch richtig gute Qualität zu einigermassen akzeptablen Preisen. War ein schöner Kurzurlaub und ein paar Flaschen wurden dann auch als "Erinnerung" mitgenommen
.
Generell denk ich auch dass man direkt beim Weingut besser Weine kaufen kann da 1. das Preis/Leistungs Verhältniss besser passt und man 2. auch kosten kann ob das jeweilige Produkt einem zusagt.
lg 
Wenn wir in Südtirol sind, gibt es auch so die eine oder andere Verkostung und natürlich auch die eine oder andere leckere Flasche Wein, die mit in die Heimat genommen wird.


...zur Zeit genieße ich einen Cabernet Merlot 2003 von Jacob's Creek(Australien).Ein leckeres Tröpfchen, wozu auch gut EIN Stück zartbittere Schokolade passt...
ist schon interessant, dass Du ausgerechnet mit einem Riesling eingestiegen bist in Deine persönliche Weinverkostung … Die können nämlich durchaus säurelastiger sein und einem Anfänger erste Weisweineindrücke leicht „versäuern“ … 
Gibts denn für weintechnisch absolut ungebildete Menschen wie mich eine Art "Einstiegswein", mit der man so langsam in die Weinwelt eintauchen kann, oder empfiehlt sich da auch wieder: Einfach probieren und gucken, was einem am Besten schmeckt?
Tumbler
Eigentlich schon, habe da früher auch nicht so genau geschaut. Mittlerweile weiß ich, dass ich lieber trockene Weine mag, der Dornfelder überhaupt nicht für mich in Frage kommt. Es ist auch trauben-abhängig. Ich bevorzuge bei Weißwein den Grauburgunder oder im italienischen eben den Pinot Grigio(ist dass selbe gemeint), den Goldmuskatella(bekommt man in meinen heimischen Gefielden eigentlich gar nicht). Bei den roten den Cabernet als solo oder mit Merlot oder Sauvigon(hoffe es ist richtig geschrieben). Dann ist auch manchmal das Herkunftsland mit ausschlaggebend. 
Ich würde den Dornfelder nicht verdammen - obwohl es da gräßliche Abfüllungen gibt. Aber mit strenger Mengenbegrenzung kann da was gutes rauskommen...
Bei Sauvignon meinst Du vermutlich Cabernet Sauvignon? Wenn Dir der schmeckt, dann teste mal einen (blauen) Spätburgunder. Nicht ganz so wuchtig und alkoholreich, aber sehr feine, gut strukturierte Aromen.
....glaube den habe ich schon mal in Südtirol bei einer Verkostung getrunken, war nicht schlecht und wenn dann noch ein Barrique-Aroma da ist:mmmmmmhhhhh. Wenn der Rotwein beerig mit Schokoladen oder Kaffeearomen ist und dazu ein Stück leckere Zartbitterschokolade, ganz langsam bgegnießen dann brauche ich kein deesert mehr...
Danke für deine Antwort, pina! 
@ Ute_line & p.k.: Ist Eure Meinung dieselbe wie die von pina_dreams oder habt Ihr irgendwelche Vorschläge in Richtung "Einstiegs-Wein" ?
ich empfehle zum Einstieg den "Mouton Rothschild 1945" 
wollst du den verschenken 
Ne ich habe nur noch so 2-3 Dutzend Flaschen davon. Da muss ich a bisserl sparen damit, aber Tumbler kann sich ja ein Fläschen irgendwo kaufen. 
@Tumbler - das mit dem sog. "Einstiegswein" ist so'ne Sache ... Die einfachste Art, einen Weißwein zu beurteilen ist, schmeckt er mir oder schmeckt er mir nicht. Insofern kommst Du ums eigene Testen nicht herum. Stelle Deine persönlichen Geschmacksvorlieben fest: magst Du es eher blumig, fruchtig oder würzig? Darf er säurelastiger sein oder sollte er eher mild-aromatisch sein? Sollte es ein leichter, mittelschwerer oder schwerer Wein sein (danach sollte sich dann auch die zwischen 6 - 14 Grad schwankende, beste Trinktemperatur richten). Anhand Deiner bevorzugten Geschmacksrichtung würde ich dann beim Fachhändler (oder, so Du die Möglichkeit dazu hast, direkt beim Winzer) nachfragen u. dort ggfs einen empfohlenen Wein probieren. Schlussendlich, wie schon mehrfach angemerkt, entscheidet immer der persönliche Geschmack darüber, ob einem ein Wein zusagt oder nicht. Also: probieren-probieren-probieren 

Genau, so bin ich bzw. wir zu unserem leckeren Weinen gekommen.