Ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt Rezepte mit Genever in der DB haben, ich hatte mit dieser Spirituose bis jetzt jedenfalls noch überhaupt keine Erfahrung. Da ein Freund vor Kurzem bei einem niederländischen Online-Shop bestellte, habe ich mal einen Roggen Genever von Zuidam mitgeordert. Vor allem habe ich ihn für den Martinez bestellt, zuerst habe ich ihn dann aber mal mit Ginger Ale vermixt. Vom Geruch her erinnert er mich eher an einen irischen Whiskey als an Gin, sehr schöne Malzigkeit, etwas Süße. Mit dem Ginger Ale hat das sehr schön gepasst, Verhältnis war 1:3. Der Martinez kommt dann demnächst dran. Definitiv eine spannende Spirituose, die es sicher wert ist, genauer in Augenschein genommen zu werden.
Zwar nicht gerade aber vorhin im Glas war der Demerara Chocolate Smash aus dem Cocktailian.
Ein genialer Drink. Der könnte meinem geliebten Royal Bermuda Yacht Club vom Thron stoßen
.
Ein bisschen Orangensaft in Kombination mit Wasser - lecker 
Nicht ganz gerade, sondern vor ein paar Stunden einen Singapore Sling nach Dale DeGroffs Rezeptur von der diffords Seite.
Sehr schönes Teil
.
Ich wollte ursprünglich das angebliche Original vom Raffles Hotel probieren aber die 12cl waren mir dann zu panschig.
Ich würde testweise den Triplesec beim nächsten Mal einen Tick anheben.
Ich glaube, das Rezept mit 12cl Ananassaft, das auch der Cocktailian anführt, hat mit dem Original wenig bis nichts zu tun. Probier' doch mal folgende Rezeptur, die Dave Broom ausgegraben hat, die hat mir sehr zugesagt:
4cl Old Tom Gin
2cl Cherry Brandy
2cl Bénédictine
3cl Limettensaft
6cl Soda
1Dash Angostura
Auf Würfeleis im Tumbler bauen und dann mit Soda auffüllen.
Gerade gab es einen Pink Chihuahua von diffordsguide.
Der Herradura Plata spielt mit seiner leichten Fassnote hier sehr gut mit.
Und es war mein erster Cocktail mit Eiweiß. Obwohl ich sekptisch war hats gut geklappt.
Wundert mich aber ein bisschen, dass es keine Gerinnung gibt wegen der Säure.
Fazit: Gibts wieder auch wenn das mit dem Ei ne ziemliche Sauerei ist.
Das Rezept klingt auf jeden Fall spannend! Ich stelle mir nur die Grenadine etwas dominant vor, würde damit etwas runtergehen.
Beim Eiweiß bin ich auch immer ziemlich vorsichtig und verwende das nur, wenn es absolut frisch ist.
Na das sowieso, keine Uralt Eier
Überraschenderweise war die Grenadine nicht zuviel. Ich vermute das Ei puffert einiges.
Stimmt, die Eipufferung nimmt da wohl etwas an Süße zurück. Ich könnte mir da den Amate oder Aha Toro blanco auch ganz gut vorstellen. Ist auf jeden Fall eine Idee für einen Feiertagscocktail

Oh oh oh.
Ich muss doch erst noch Bourbon und Rye besorgen. Jetzt kommst du mit Aha und Amate

Niemand hat behauptet, das Leben in der Cocktailwelt sei einfach.
Wenn die Wunschliste für den Weihnachtsmann bereits abgegeben wurde, dann mit Sicherheit nicht.
Eine Variante des Boulevardier für den hart erprobten Cocktailfreund:
4cl Ardbeg Corryvreckan (57,1%)
3cl Punt e Mes
3cl Martini Rubino Riserva
1Dash Orange Bitters
Der Ardbeg bringt neben seiner heftigen Rauchnote auch eine schöne Süße ein. Der Martini Bitter hat bei mir inzwischen den Campari aus der Bar verdrängt. Ist in meinen Augen komplexer, etwas weniger bitter, dafür mit sehr schöner Frucht- und Würznote. Der Punt e Mes bringt dann wieder etwas mehr Bitterkeit ein. Vom Alkoholgehalt ist das Ganze natürlich sehr üppig angelegt, mit ausreichend Schmelzwasser wird daraus allerdings ein sehr ausbalancierter Cocktail.
Gestern Abend mal wieder einen R(h)um-Cocktail ins Glas gerührt:
Sargossa
6cl Martinique Rum (Rivière du Mât Agricole Old Cuvée Spéciale)
0,75cl Fino Sherry
1,5cl Aperol
2Dashes Angostura Bitters
Orangenzeste
Es gibt auch Rezepte, die verlangen nach 2cl Sherry, aber ich finde, der Drink ist auch so schon wunderbar ausbalanciert und der Sherry macht sich bemerkbar. Aperol ist nur äußerst dezent zu vernehmen, verleiht dem Drink aber eine sehr schöne Farbe. Beim Rhum sollte es ein gereifter sein, in meinem Falle war es dann auch einer mit spürbarem Holzeinfluss.
Sargossa
6cl Martinique Rum (Rivière du Mât Agricole Old Cuvée Spéciale)
0,75cl Fino Sherry
1,5cl Aperol
2Dashes Angostura Bitters
Orangenzeste
Es gibt auch Rezepte, die verlangen nach 2cl Sherry, aber ich finde, der Drink ist auch so schon wunderbar ausbalanciert und der Sherry macht sich bemerkbar. Aperol ist nur äußerst dezent zu vernehmen, verleiht dem Drink aber eine sehr schöne Farbe. Beim Rhum sollte es ein gereifter sein, in meinem Falle war es dann auch einer mit spürbarem Holzeinfluss.
würdest du den auf jeden Fall empfehlen?
Absolut! Man muss halt diese Art der alkohollastigen Drinks mögen. Es ist aber in jedem Falle ein äußerst eleganter und fein ausbalancierter Drink
Rharbarberlikör finde ich unheimlich lecker. Ich mag generell Rhabarber und auch den Nektar oder Saft. Es mögen nicht alle, ich kenne viele, die es abscheulich finden. Aber das finde ich ja mal überhaupt nicht so.

Kürzlich ausprobiert:
Nelson's Blood #2 und Mexican Firing Squad Special und Saturn, alle von Diffords.
Leider hat im Nelson's der Pussers Cranberry und Co. quasi aus dem Weg geholzt, trotz des hohen Cranberrysaftgehalts (Vaihinger aber andere Abfüllung, vielleicht auch andere Qualität). War echt enttäuscht.
Könnte mir aber vorstellen, dass das ganze mit dem Plantation Barbados richtig klasse harmoniert.
Den Mexikaner habe ich ersatzweise mit dem Herradura Blanco probiert.
Leider kam die Grenadine geschmacklich nicht dagegen an, trotzdem war der Süßegrad etwas zu viel. 1cl reicht.
Ausserdem hab ich TBT Orange Bitter dadrin ausprobiert. Ging gnadenlos unter. Vielleicht auch der falsche Bitter.
Hier lässt sich aber sicher noch was rausholen. Diese Sourkombi macht doch lust auf mehr.
Den Saturn hab ich zweimal gebastelt. Einmal wie im Rezept und daraus folgend eine bessere Zusammensetzung.
Das Originalrezept lässt zwar den Gin durch aber zu untergeordnet. Ausserdem dominiert das Orgeat den Rest weg. Die zarten Noten vom Falernum gehen fast verloren.
Abwandlung: 6cl gin, 1cl Falernum, 0,5cl Orgeat, 1cl Maracujasirup und 1,5cl Zitronensaft.
Schmeckt deutlich besser und runder aber mit Raum nach oben. Werde beim nächsten mal den Maracujasirup wieder etwas zurücknehmen
.
Insgesamt ist der Cocktail natürlich auf der süßeren Seite der Macht ist aber trotzdem rund und eine Abwechslung zu den herberen Getränken.
Ich gebe aber zu, ich hab kein Crushed Ice benutzt sondern dann den entsprechenden Cocktail etwas stehen lassen und das Eis aus dem Shaker mitbenutzt.
Ich habe auch mal wieder was Neues vermixt:
Laphroaig Project
3cl Chartreuse Jaune
0,75cl Chartreuse Verte
1,5cl rauchiger Islay Single Malt (Ardbeg Corryvreckan)
1,5cl Maraschinolikör (Cartron)
3cl Zitronensaft
2Dashes Peach Bitters
Ich stehe ja auf herbe, alkoholstarke Cocktails, aber das hier ist wirklich eine sehr heftige Nummer! Da im Moment kein Laphroaig in meiner Bar steht, habe ich den Ardbeg genommen - die 57% machen es aber auch nicht wirklich geschmeidiger
Dennoch muss ich sagen, dass sich das Ganze ganz gut trinken lässt, die Süße-Sauer-Balance stimmt auf jeden Fall. Die Kombination zwischen der kräftigen Kräuternote der beiden Chartreuse und der Rauchigkeit des Whiskey ist schon sehr spannend, aber es ist definitiv kein Drink für jeden Tag