Ich denke, insgesamt hat sich in den letzten Jahren, sowohl Quantität, als auch Qualität der Tonics verbessert. Ich glaube, es existiert nahezu keines mehr, was ungenießbar ist. Nach oben ist zwar immer Luft, aber ich würde sagen, wir können im Augenblick mit der Situation ganz zufrieden sein.
Das finde ich auch. Und die Verfügbarkeit ist auch deutlich besser geworden. Als ich vor etwa sechs Jahren mit dem Cocktail mixen angefangen habe, war Fever Tree praktisch nur online zu beziehen, inzwischen ist es ja auch in vielen Supermärkten erhältlich.
Auch das Tonic? Ich habe diesen Unterschied bisher eigentlich nur beim Ginger Beer festgestellt.
Produkte werden immer für den jeweiligen Markt angepaßt. Beim Schweppes zB ist es umgekehrt. Das ist in Deutschland bitterer als anderswo.
McGonagall:
4 cl Redbreast 12 Jahre
2 cl Ardbeg Corryvreckan
2 cl Myrtenbeerenlikör
1 cl Strega
Zitronenzeste
Ein großartiger Cocktail auf Basis von Scotch! Normal mit Blended Scotch zubereitet, habe ich mich entschieden, einen Teil des Whisky durch einen Islay zu ersetzen. In dieser Form sehr spannend, die Kombination mit den Likören ist auch sehr gelungen. Eigentlich ein Digestif für den Winter, aber ich hatte gerade mal Lust auf was Gehaltvolles.
Ich habe mir gerade eine Idee ins Glas getan. Ich kann nicht einmal Mengenangaben dazu liefern, aber es schmeckt mir recht gut.
Deswegen will ich das hier nur mal festhalten.
Ich habe viel zu viele Kirschen im Garten. Deswegen habe ich so eine Art Amarena-Likör gebastelt. Da es Süßkirschen sind, habe ich versucht ein wenig mit Limette auszugleichen.
Aber jetzt zum Inhalt meines Glases.
Das Gros deeckt der Lillet Rouge ab. Dann ein Schuß Pont e Mas und Flor de Cana 12 dazu. Ein kleiner Schluck von meinem Pseudo-Amarenalikör und 2 Scheiben Limette. Geshakt mit großen EW. Strain & filled with Indian Tonic.
Cheers.
PS: Als Arbeitstitel würde ich das Kind "Big Red Spot" nennen,
Das hört sich vom lesen her schon mal ziemlich gut an. Ich werde demnächst mal wieder Maraschinokirschen zubereiten, der Sud lässt sich eventuell auch ganz gut dafür verwenden.
War eher eine Verzweiflungstat. Der Pont e Mas war nicht vorgesehen, aber ohne war es mir zu süß.
Ist ja im Grunde ein Rum Manhattan, der mit Tonic Water aufgefüllt wird.
Ich habe mir gerade einen Planters Punch ins Glas gerührt:
3cl Pussers 75%
3cl W&N OP
2cl Falernum
1Bl Grenadine
2cl Limettensaft
3cl Pink-Grapefruitsaft
Passt scho!
Alter Schwede, gegen Dein PP-Rezept ist ja der MT Blubberwasser.
6cl OP + Falernum
Du hast den Text vorher geschrieben und jetzt gerade noch so die Entertaste getroffen. Gib's zu. 
Aber der W&N hat doch nur 63%.
Die Kombi ist übrigens wirklich klasse, der W&N ist einer der ganz wenigen, den der Pussers als Partner anerkennt.
Guten Abend zusammen,
ich habe gerade einen Vanilla Sour im Glas - habe das Rezept mal eingestellt. Ich habe auch Bilder hochgeladen, aber leider werden diese nicht angezeigt - was mach ich da wohl falsch?

Bilder werden erst angezeigt, wenn ein Bildermod sie freischaltet.
Schau nochmal rein 


Vllt landet er ja bei dir auch mal im Glas.
Schonen Abend!
Portobello Road Gin mit Windspiel Sommernachtstraum. Letzteres ist zwar kein Tonic, sondern eine Zitronen-/Orangenlimo mit Holunderblütenextrakt, das passt bei den Temperaturen aber auch ganz gut. Insbesondere die Bitterorangennote des Portobello wird sehr schön herausgearbeitet.
Bei den aktuellen Temperaturen ist es nun auch wieder möglich, Wermut-Cocktails zu mixen. Heute Abend im Glas:
Fourth Regiment Cocktail:
4,5cl Rye (Wild Turkey 40,5%)
4,5cl roter Wermut (La Quintinye Vermouth Royal Rouge)
2Dashes Creole Bitters
2Dashes Celery Bitters
2Dashes Orange Bitters
Zitronenzeste
Der französische Wermut bringt von sich aus schon eine Menge floral-würzige Noten ein, die Bitters verstärken das zusätzlich. Sehr interessante, anspruchsvolle Manhattan-Variante, nichts für alle Tage, aber ein Cocktail, für den man sich Zeit nehmen sollte.
Agavoni:
4cl Blanco Tequila (Maracame Blanco)
3cl roter Wermut (La Quintinye Rouge)
3cl Campari
Zitronenzeste
Die nicht sonderlich ausgeprägte Agavennote des Maracame ist ja in so manchem Drink von Nachteil, die Kombination mit dem La Quintinye Wermut ist hier aber ganz stark. Es entsteht eine sehr würzige, fruchtige und intensive Negroni-Variante.
Der Maracame hat übrigens nach drei Monaten Ruhezeit eine sehr schöne Vanillenote ausgebildet (jedenfalls habe ich die zuvor nicht so bemerkt).
Nur Ruhe, oder auch belüftet?
Belüftet. Hatte ihn das letzte Mal im Juni vermixt. Geöffnet hatte ich die Flasche im Februar. Die Veränderung zwischen Juni und jetzt kommt mir aber stärker vor als zwischen Februar und Juni.