Politik

Von 02. Jan, 20:37 Uhr 17718 Aufrufe 142 Beiträge
06.05.2013, 16:34

Naja, die Speicherkapazität von RFID Chips ist schon sehr begrenzt; und mit dem Auslesen ist es auch nicht so einfach - der Körper ist sehr wasserhaltig. Hinzu kommt das Problem der eindeutigen Zuordnung, welche Person gerade ausgelesen wird (da kann ich prinzipiell ein Lied von singen; ich habe RFID in der textilen supply chain getestet und auf Behälterebene auch im Einsatz)... da bin ich nicht so pessimistisch.

Übrigens auch nicht, was das Geldsystem angeht. Aber ein volkswirtschaftlicher Exkurs würde hier zu weit führen.

06.05.2013, 18:35

Deine Aussage ist für das oft im Handelsbereich anzutreffende Vollduplexverfahren völlig zutreffend. Mit diesem Verfahren komme ich zwar mit sehr kostengünstigen Transpondern aus, habe aber auch den Nachteil begrenzter Reichweite und geringer Datenkapazität.

Das Halbduplexverfahren ist zwar wesentlich aufwändiger, da man bei der Energieübertragung erst noch einen Zwischenspeicher benötigt, bietet aber auch viel mehr Möglichkeiten zur Datenerfassung und -übertragung. Die Kosten sind allerdings so hoch, daß solche Systeme für den Handel eher nicht von Interesse sind.

Ein weiteres Problem der im Handel eingesetzten Systeme ist oft deren niederfrequente Übertragung. Das ist zwar sehr kostengünstig, begrenzt aber auch die Reichweite und die in einer bestimmten Zeit zu übertragende Datenmenge. Ein bischen mehr geht da schon mit den sogenannten Smarttags. Sowas wird heute schon oft in Produktion, Transport und auch Handel eingesetzt.

Die Entwicklung schreitet ständig voran. Die Grenzen werden dabei in der Regel immer von den Kosten gezogen. Sobald kostengünstige Verfahren zur Verfügung stehen, die in kurzer Zeit große Datenmengen speichern und übertragen können, werden diese auch eingesetzt.

Zuletzt bearbeitet von am 06.05.2013, 18:36