Schon Eva und Adam widerstanden nicht dieser schönen Frucht. Ist sie doch auch so verführerisch. Ein Apfel hat alles, er sieht nicht nur gut aus, nein, er duftet, zu der fruchtigen Süße gesellt sich genügend Säure, einfach perfekt.
Dieses dachte sich in vergangenen Zeiten manch ein pfiffiges Menschenkind und überlegte, wie kann man so etwas Edles aufheben und wie kommt der Apfel in eine Flasche? Der Flaschenhals zu schmal, also wird erst einmal der Apfel zerkleinert.
Diese Maische fing an zu gären. Es entstand Apfelwein mit 5,5–6,5 % Alkohol. In vielen Ländern wurde und wird dieser Apfelwein hergestellt, weshalb es vielfältige regionale Bezeichnungen gibt wie Ebbelwoi (Hessen) oder Sidra (Spanien), auch Cider (England), Cidre (Frankreich). Der Alkoholgehalt variiert je nach Herstellung. Entwickelt sich durch frühen Verschluß, bevor die Hefen den ganzen Zucker umwandeln, perlig, also wie Schaumweine. Man kann ihn sofort trinken, stellenweise wird der vergorene Apfelmost in Fässern zwei bis vier Jahre gelagert. Cider ist aber nicht zu verwechseln mit dem unvergorener "Apple Cider" in Amerika.
Und siehe da, plötzlich passt der Apfel in die Flasche. Der hessische Volksmund hat einen vortrefflichen Ausdruck für Apfelwein, das Babbelwasser – abgeleitet von der gesprächig machenden Wirkung des Getränkes.
Apfelbrand mit geschützter Herkunftsbezeichnung aus der Normandie. Die Region Pays d'Auge gilt als Spitze der Qualitätspyramide.
Erste regulatorische Erwähnung 1553; der Name „Calvados" entstand erst später. Nach der Französischen Revolution (1789) begünstigte Steuererleichterungen die Hausbrennerei, bevor erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Premiumimage etabliert wurde.
48 autorisierte Apfelsorten werden zu Cidre vergoren, 1–2 Jahre Holzlagerung, anschließend zweifache Destillation, erneute Fassreifung.
| Klassifizierung | Reifezeit |
|---|---|
| V.O. / V.S. | mind. 2 Jahre |
| V.S.O.P. | mind. 4 Jahre |
| X.O. / Hors d'âge | mind. 6 Jahre |
In nördlichen Staaten Amerikas war der Applejack sehr beliebt. Für den Transport wie geschaffen, verdarb nicht wie Saft oder Appple-Cider. In den Anfängen stellte man das Gut im Winter in die frostige Kälte. Schöpfte das gefrorene Wasser später ab und erhielt so ein alkoholisch höher konzentriertes Getränk. Heute erhält man diese Konzentration durch Destillieren.
| Quellen: Wiki | Quellen: Verschieden |
|---|---|
| Quelle: Wiki Brand - Geist & Wasser | Quelle: Wiki Schaumwein - Perlen für das Volk |
| Quelle: Wiki Alkoholfreie Zutaten | Quelle: Wiki Brandy, Cognac und Armagnac |
| Quelle: Wiki Destillation - Das Herzstück | Quelle: Rezepte After All |
| Quelle: Wiki Fässer - Dauben und Reifen | Quelle: Rezepte French 68 |
| Quelle: Wiki Zitrusfrüchtchen - Säure richtig eingesetzt | Quelle: Forum LEXIKON |
| Quelle: Wiki Alkoholfreie Zutaten | Quelle: Wiki Eis - Zeit |
| Quelle: Wiki Liköre - fruchtig - cremig - würzig | Quelle: Wiki Zucker - Süßes Geheimnis |