Fermentation in der Bar

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Zuletzt bearbeitet von rrr · 12. Aug, 19:11 Uhr
Fermentation in der Bar

Fermentation

Fermentation ist in der modernen Bar weit mehr als Bier und Wein. Ein biochemischer Prozess, bei dem Bakterien, Hefen, Pilze organische Stoffe, meist Kohlenhydrate - Zucker, abbauen und in Alkohol, Gase, oder Säuren umwandeln. Die Methode dient traditionell der Haltbarmachung, Geschmacksveredelung und Verbesserung der Qualität von Lebensmitteln.

Es entwickeln sich bei der Fermentation Thiole. Das sind flüchtige organische Schwefelverbindungen, Einige hiervon sind erwünscht, ergeben tropische Aromen, andere wiederum nicht.


Als Barzutat

Kombucha, Wasserkefir, Ginger Beer und fermentierte Sirupe eröffnen Aromenräume, die synthetische Zutaten nicht erreichen, als da sind:

Cheong-Verfahren

Koreanische Kaltextraktionsmethode: Früchte werden im Verhältnis 1:1 mit Zucker angesetzt. Nach Fertigstellung ergibt sich ein konzentrierter, aromenreicher Sirup ohne Erhitzen.


Ginger Beer selbst gemacht

Hausgemachtes Ginger Beer schmeckt intensiver als Fertigprodukt:
Hier im Gin Gin Mule

  • 50 g frischer Ingwer (gerieben) + 100 g Zucker + 1 l Wasser
  • 1 EL Zitronensaft + 1/8 TL Hefe
  • 24–48 h bei Raumtemperatur gären lassen
  • Filtern, kühl stellen

Kombucha in Cocktails

Kombucha bringt Säure, Tannine und natürliche Kohlensäure — es ist ein
Ersatz für Tonic oder Soda mit deutlich mehr Charakter.
Besonders gut mit Tequila und Mezcal, aber auch mit dunklem sirupergänztem Rum.


Met

Honig-Wasser-Fermentationsgetränk mit 11–20 % Alkohol. Eines der ältesten alkoholischen Getränke der Menschheit. Auch Honigwein genannt.


Pulque

Pulque ist vergorener Agavensaft, wird aus dem fermentierten Saft der Agavenpflanze hergestellt.


Wasserkefir

Wasserkefir ist ein probiotisches, sprudeliges Getränk — leicht säuerlich,
mit natürlicher Kohlensäure. Als Cocktailbasis oder Mixer:

  1. 30 g Wasserkefirkristalle + 30 g Zucker + 500 ml Wasser — 24–48 h fermentieren
  2. Absieben, Zweitfermentation mit Fruchtsaft 12–24 h für mehr Kohlensäure
  3. Kühl lagern, innerhalb von 5 Tagen verbrauchen

Sake

Japanisches Reiswein-Getränk mit 14–16 % Alkohol. Hergestellt durch einen komplexen Gärprozess mit Koji-Schimmelpilzen fermentiert. In verschiedenen Stilen von trocken bis süß erhältlich. Der YUZU Sakerita gepaart mit Tequila und Triple sec steht für dieses vergorene Getränk.



Verwendung im Batching

Fermentierte Komponenten eignen sich gut als Topping in Batched Cocktails
erst beim Servieren hinzufügen, um Kohlensäure zu erhalten.
Für alkoholfreie Cocktails sind sie unverzichtbar:
sie liefern Komplexität, die Saft allein nicht bringt.
Fermentierte Shrubs und Bitters sind die nächste Stufe.


Quellen: Wiki Quellen: Forum / Rezepte
Quelle: Wiki Sirupe hausgemacht Quelle: Forum Cheong
Quelle: Wiki Zitrusfrüchtchen - Säure richtig eingesetzt Quelle: Forum Hausgemachtes Ginger Beer
Quelle: Wiki Batching - Cocktails für Gruppen Quelle: Forum LEXIKON
Quelle: Wiki Mocktail - alkoholfreie Drinks Quelle: Forum Tipps für den Barneuling
Quelle: Wiki Bitters - aromatische Konzentrate Quelle: Rezepte Gin Gin Mule
Quelle: Wiki Tequila & Mezcal - Agave & Agave Quelle: Rezepte YUZU Sakerita
Quelle: Wiki Orangen - Triade
Quelle: Wiki Zucker - Süßes Geheimnis
Quelle: Wiki Rum - Das karibische Lebenswasser
Quelle: Wiki Sodawasser - erfrischend klar
Quelle: Wiki Filler - as its best
Quelle: Wiki Alkoholfreie Zutaten